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Ski-Star macht unangenehme Begegnung

Corinne Suter über ihre schlimmste Sessellift-Fahrt

Abfahrts-Vizeweltmeisterin Corinne Suter absolviert im Weltcup Hunderte Skiliftfahrten. Eine – nicht besonders angenehme – ist ihr vom letzten Jahr in Lake Louise (Kanada) in Erinnerung geblieben.

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Corinne Suter spricht über einen hässigen Skifahrer auf dem Sessellift.

ZVG

Nach den Technikerinnen greifen am kommenden Wochenende auch die Speed-Fahrerinnen ins Weltcup-Geschehen ein. In der kanadischen Station Lake Louise stehen für Lara Gut-Berahmi, 28, Corinne Suter, 25, und Michelle Gisin, 26, zwei Abfahrten und ein Super-G auf dem Programm.

Hoffnungen auf einen Spitzenplatz darf sich besonders Corinne Suter machen, deren Knopf nach dem zweifachen Medaillengewinn bei der WM im vergangenen Februar in Åre (Schweden) aufgegangen ist. Sie sei lockerer geworden, sagte sie kürzlich im Gespräch mit der Schweizer Illustrierten. Aber nach wie vor hochkonzentriert: Bei jedem Training setzt sich die Schwyzerin zwei bis drei Ziele – bevor sie die nicht erreicht hat, redet sie nicht viel. «Es gibt auch Liftfahrten, wo der Servicemann weiss: Jetzt darf ich nichts sagen. Kein Wort», so Suter dazu.

Erzürnter Skifahrer neben Suter auf dem Lift

Doch die Speed-Queen sitzt nicht immer mit ihrem Servicemann auf dem Skilift – und dann können sich auch absurde Szenen abspielen, wie Suter jetzt gegenüber «Blick» erzählt. Passiert sei es genau vor einem Jahr auf einer Sesselbahn in Lake Louise. Dort wurde die Abfahrerin von einem fremden Mann verbal angefahren.

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«Auf dem Lift sass ein Kanadier mit seinem Sohn neben mir. Wir kamen ins Gespräch, alles war gut. Doch dann begann er zu fluchen», so Suter über diese Begegnung zur Zeitung. Der Grund für den Ärger des Mannes: Ein grosser Teil der Pisten im Banff Nationalpark, in dem der Weltcup-Ort liegt, war gesperrt. «Er sagte, dass er dort fahren wollte», erinnert sich Suter an den erzürnten Skifahrer.

«Er meinte, es sei nicht so gemeint gewesen»

Die ganze Begegnung war Suter unangenehm. Er habe sie dann gefragt, ob sie wisse, was da los sei? «Ich antwortete, dass dort Weltcup-Rennen stattfinden würden und ich selbst Rennfahrerin sei.» Absurd: Sie habe sich dann beinahe dafür entschuldigen müssen!

Schliesslich sei es dem Mann aber peinlich gewesen, dass er die Schweizerin derart angegangen hatte. «Er meinte, es sei nicht so gemeint gewesen», so Suter dazu. Die 25-Jährige hat den Vorfall mittlerweile abgehakt.

Im Rennen fuhr Suter vor einem Jahr auf die Plätze 12 und 8. Und dieses Jahr? Sie deutete im ersten Training mit dem 9. Rang an, dass auch dieses Jahr wieder ein Topten-Platz beim Abfahrtsklassiker drin liegt.

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Instagram/ Angelo Alessandri
Von Tom Wyss am 05.12.2019
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