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  4. Xhaka, Seferovic und Rodriguez – die U-17-Weltmeister von 2009 sind heute Leistungsträger der Nati

Granit Xhaka, Haris Seferovic, Ricardo Rodriguez

Die Klasse von 2009

Sie weisen Petkovics Team an der Euro 2021 den Weg: Granit Xhaka, Haris Seferovic und Ricardo RodrÍguez beweisen mit dem U17-WM-Sieg 2009, dass Titelträume auch Schweizer Fussballern erlaubt sind. Und wollen mithelfen, sie wahr zu machen.

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Explosion der Freude: Ricardo Rodríguez (v. l.), Haris Seferovic (M., in der Hocke) und Granit Xhaka (gelbes Shirt) feiern am 15. November 2009 inmitten ihrer Teamkollegen im nigerianischen Abuja nach dem 1:0 gegen die Gastgeber den WM-Titel der U17-Junioren.

FIFA via Getty Images

Er blickt ohne jede Ironie oder auch nur den Anflug eines verschmitzten Lachens in die Kamera. Zu erkennen im Gesicht: nur Selbstsicherheit, Gelassenheit, Gewissheit. Der Captain spricht, und er meint es ernst. Ricardo Rodríguez zu seiner Linken und Haris Seferovic zu seiner Rechten schauen ebenso seriös drein, als Granit Xhaka sagt: «Keine Frage: Was wir 2009 an der U17-WM geschafft haben, ist auf Stufe A-Nationalmannschaft an der Euro 2021 wiederholbar. Die Zeit ist reif. Wenn jeder 120 Prozent Leistung bringt und wir auch das nötige Glück haben, ist es möglich. Dann können wir mit der Schweiz den Titel holen.»

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Unschweizerisch forsch und selbstbewusst ist das. Und es sind Worte, wie sie unseren Kickern vor noch nicht allzu langer Zeit einmal heftig um die Ohren geflogen sind. 2018, nach der WM in Russland, als man mit ähnlich hohen Ansprüchen angereist war, um nach Grosstaten in der Vorrunde gegen Brasilien (1:1) und Serbien (2:1) im Achtelfinal gegen Schweden sang- und klanglos auszuscheiden. Vor dem Viertelfinal, einmal mehr. Von diversen Nebengeräuschen ganz zu schweigen. Man hat unsere Natispieler in jüngster Zeit mehr als einmal der Grossspurigkeit bezichtigt, des Verkennens der Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität.

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Im Erfolg vereint: Rodríguez, Xhaka und Seferovic (v. l.) im April im St. Galler Säntispark beim Video-Interview mit «Schweizer Illustrierte Sport».

Samy Ebneter

Und doch: Das kleine Dänemark holt im Jahr 1992 den Titel, nachdem es zehn Tage vor Turnierstart kurzfristig aufgeboten wurde, weil Jugoslawien aufgrund des Balkankrieges die Teilnahme verweigert worden war (siehe Interview Peter Schmeichel auf S. 64). Und erst recht 2004 in Portugal: Da spielt sich Griechenland mit wenig ansehnlichem Fussball bis in den Final vor und besiegt die Gastgeber mit 1:0. Der Titelgewinn der mediokren Griechen unter Otto Rehhagel – die wohl grösste Sensation der EM-Geschichte. Griechenland hatte: Dellas (Roma), Karagounis (Inter), Charisteas (Bremen), gewiss. Vor allem aber hatte es Papadopoulos (Panathinaikos), Nikopolidis (Olympiakos) oder Katsouranis (AEK). Hätten Sie es noch gewusst?

Wir haben Xhaka (Arsenal), Shaqiri (Liverpool), Zakaria, Sommer, Elvedi, Embolo (Mönchengladbach), Seferovic (Benfica), Akanji (Dortmund), Rodríguez (Torino), Freuler (Atalanta), Mbabu (Wolfsburg). Das klingt nach grossem Fussball in grossen Klubs grosser europäischer Ligen. Eigentlich.

Die Schweiz an der Reihe mit dem grossen Coup?

Die Frage sei also erlaubt: Weshalb nicht die Schweiz? Weshalb sollten nun nicht wir an der Reihe sein mit dem grossen Coup? Eine Antwort liefern die Schweizer Resultate der jüngsten Fussball-Grossanlässe: Weil die Schweiz an EM und WM wiederholt aufhorchen liess, aber stets, als es drauf ankam, vom Mut oder vom Glück verlassen wurde. Einen gegenteiligen Hinweis geben unsere Nachwuchs-Auswahlen: Die U-Nationalteams mit dem Kreuz auf der Brust beweisen, dass Schweizer Fussballteams an grossen Meisterschaften durchaus erfolgreich bestehen können. 2002: Europameister U17! 2002: EM-Halbfinalist U21! 2004: EM-Halbfinalist U19! 2011: EM-Finalist U21! 2015: EM-Finalist U17 Frauen! Vor allem aber 2009: Weltmeister U17!

Keine Spektakel-Erfolge unter Trainer-Koryphäen

Wo liegt nun die Wahrheit? Die Schweiz hat keine wirklich grosse Vergangenheit im internationalen Fussball. Auch wenn die Erinnerung oft einiges verklärt. Da ist doch beispielsweise der legendäre Trainer Karl Rappan. Mitte des vergangenen Jahrhunderts schneidert der Wiener in zwölf Amtsjahren – aufgeteilt in vier Abschnitte – den dannzumal eher limitierten Schweizer Amateur-Fussballern einen neuartigen Defensiv-Spielstil auf den Leib, mit dem sie sich gegen die Grossen erfolgreich zur Wehr setzen können.

Der «Schweizer Riegel» ermöglicht erste Siege gegen die Fussball-Erfinder aus England oder die grossen Deutschen. Rappan führt die Schweiz an drei WM-Endrunden (1938, 1954 und 1962) und begründet dabei 1954 in Lausanne beim 5:7 im Viertelfinal gegen Österreich sogar einen Heldenepos. Den behält das kollektive Gedächtnis lieber in Erinnerung als Rappans Verstrickungen ins nazideutsche Reich. Spielernamen wie Antenen, Hügi, Minelli, Abegglen, Odermatt oder Kuhn klingen nach einer gloriosen Schweizer Fussballvergangenheit. Nur: Spektakuläre Erfolge an EM oder WM gibt es unter Rappan ebenso wenig wie später unter den Trainer-Koryphäen Stielike, Hodgson oder Hitzfeld.

Seit fast 70 Jahren nie unter den besten acht

In Wahrheit liegt der grösste Erfolg der Schweizer Fussballnati fast hundert Jahre zurück. Silber an den Olympischen Spielen 1924 in Paris ist ein einsamer Höhepunkt. Unter immerhin 22 teilnehmenden Ländern sind die Schweizer erst im Final gegen Uruguay beim 0:3 chancenlos. Dafür wird der Mannschaft des englischen Trainers Teddy Duckworth der inoffizielle Titel eines Europameisters zugesprochen. Gibts eine Trophäe dafür, dürfte sie heute im Verbandsarchiv ziemlich einsam verstauben. Ansonsten lautet die Schweizer Fussball-Realität: Elf WM-Teilnahmen mit vier Vorrunden-Outs, vier Achtelfinals und drei Viertelfinals, der letzte 1954, im eigenen Land. Und bei vier Starts an EM-Turnieren ist das Bestresultat nebst drei Mal Ausscheiden in der Vorrunde der Achtelfinal von 2016 in Frankreich.

Dass man an der WM 2006 in Deutschland und an der EM 2016 in Frankreich die Runde der letzten acht aufgrund schlechter Nerven im Penaltyschiessen denkbar knapp verpasst, ist in der Bilanz letztlich ebenso irrelevant wie der in der Verlängerung knappst verlorene grosse Kampf, den man an der WM 2014 im Achtelfinal dem späteren Finalisten Argentinien mit Weltstar Messi liefert. Tatsache ist: Seit fast 70 Jahren hat es die Schweiz an einem Dutzend Meisterschaftsturnieren, wenns zählt, nie unter die besten acht geschafft. Heldentaten hin, einstellige Fifa-Weltranglistenpositionen her.

Fussball Nati, Klasse von 2009, Ricardo Rodriguez, Haris Seferovic, Granit Xhaka, Interview, WM 2014, SI SPORT 02/2021

Soo knapp an der Sensation vorbei: Dzemaili (o.) köpft an der WM 2014 Shaqiris Flanke in der letzten Nachspielminute an den Pfosten der Argentinier.

Keystone

Die Schweizer Junioren hingegen haben internationale Spitzenklasse bewiesen. Mehr als einmal und am eindrücklichsten 2009 in Nigeria. Zwar hat man in jenem Jahr an der U17-EM in Deutschland bereits Spanien, Italien und Frankreich in der Vorrunde hinter sich gelassen und ist erst im Halbfinal an den Niederlanden gescheitert. An die WM der Unter-Siebzehnjährigen nach Westafrika reist man dennoch als Aussenseiter. Um Historisches zu schaffen. 175 Länder haben an der Qualifikation teilgenommen, 24 es in die Endrunde geschafft, und am Ende schwingt die kleine Schweiz obenaus. Der Reihe nach besiegt man Mexiko, Japan und Brasilien in der Vorrunde, Deutschland im Achtelfinal, Italien im Viertelfinal, Kolumbien im Halbfinal und schliesslich Gastgeber Nigeria im Final vor 60 000 Zuschauern im Nationalstadion von Abuja.

«Es gab sicher noch eine Feier an der Hotelbar, aber keine wilde. Wir mussten am anderen Tag sofort zurück in unser Camp in Lagos und von da in die Schweiz.»

Ricardo Rodriguez

«So genau erinnere ich mich nicht mehr, wie der Angriff lief. Aber am Ende spielte Oliver Buff eine weite Flanke auf mich, und im Rücken der Verteidiger konnte ich am zweiten Pfosten einköpfen», hat Haris Seferovic, der Sieg-Torschütze zum 1:0, die entscheidende Szene nur noch vage im Kopf.

Ob die Feier der jugendlichen Heroen und erstmaligen Schweizer Fussball-Weltmeister danach feuchtfröhlich ausgefallen ist, geben die inzwischen gestandenen Profis nicht preis: «Es gab sicher noch eine Feier an der Hotelbar», sagt Ricardo Rodríguez, «aber keine wilde. Wir mussten am anderen Tag sofort zurück in unser Camp in Lagos und von da in die Schweiz.» Die Kollegen im St. Galler Video-Interviewraum lachen verschmitzt, immerhin kann sich Granit Xhaka gut an die Stärken des Teams auf dem Platz erinnern: «Wir waren extrem kompakt und betont offensiv ausgerichtet. Wir verliessen uns auf den sehr guten Angriff mit Haris und Nassim Ben Khalifa. Sie waren Extraklasse. Ich selbst war noch ein kleiner Zwuggel auf der Aussenbahn, Ricci damals schon die Laufmaschine in der Aussenverteidigung.»

«Alle denken, wenn du so was geschafft hast, gehts von allein nach oben. Weltmeister klingt gut. Aber es ist auch gefährlich. Wenn du kein gutes Umfeld hast, wird es schwierig. Auch für uns drei hat doch die Arbeit 2009 mit den schnell gestiegenen Erwartungen erst richtig angefangen.» Haris Seferovic

Haris Seferovic

Kleiner Zwuggel – Tempi passati. Xhaka, Rodríguez und Seferovic sind heute nicht mehr die frechen Jungs von 2009. Mit 28 oder 29 Jahren stehen sie im besten Fussballeralter und blicken alle bereits auf lange, erfolgreiche Profikarrieren im Ausland zurück. Zusammen mit dem damaligen Agressiv-Leader Pajtim Kasami (FC Basel) gehören sie heute zur Schweizer A-Nationalmannschaft von Vladimir Petkovic, Xhaka gar als Captain und unbestrittener Leader. Ein Weg, wie ihn der U17-Weltmeistertrainer Dany Ryser von diesen Spielern damals erwartet hatte (siehe Interview S. 32). Und der doch nicht selbstverständlich ist.

Haris Seferovic sagt es so: «Alle denken, wenn du so was geschafft hast, gehts von allein nach oben. Weltmeister klingt gut. Aber es ist auch gefährlich. Wenn du kein gutes Umfeld hast, wird es schwierig. Auch für uns drei hat doch die Arbeit 2009 mit den schnell gestiegenen Erwartungen erst richtig angefangen.» Sie seien zwar die gleichen Fussballer geblieben wie damals, ergänzt Rodríguez, «aber unsere Rollen und Aufgaben haben sich in der A-Nationalmannschaft sehr verändert. Das ist ein ganz anderes Spiel jetzt, auf diesem Niveau, auch weil die Gegner von ganz anderem Kaliber sind.»

Fussball Nati, Klasse von 2009, Ricardo Rodriguez, Haris Seferovic, Granit Xhaka, Interview, U17 WM 2009, SI SPORT 02/2021

Keine Angst vor grossen Medienauftritten: Ricardo Rodríguez (l.) und Haris Seferovic schreien in Lagos ihre Freude selbstbewusst in die TV-Kameras.

Pixathlon

Als Beleg dafür, dass der Aufstieg vom dominanten U17-Weltmeister zum A-Natispieler keine Selbstverständlichkeit ist, dient den dreien aus der «Klasse von 2009» das Beispiel Nassim Ben Khalifas. «Er war 2009 ein Schlüsselspieler, ein Riesentschutter. Aber sein Potenzial konnte er wegen zu hoher Erwartungen nicht ausschöpfen. Das ist extrem schade», bedauert Leitwolf Xhaka den Abstieg Ben Khalifas. Von der U21 der Grasshoppers gings für den Romand viel zu früh nach Wolfsburg auf die Bundesliga-Ersatzbank. Via diverse Ausleihen zu Nachwuchsteams in Deutschland und der Schweiz sowie Stationen in der Türkei, Belgien, in Lausanne, St. Gallen und bei GC versandet Ben Khalifas Karriere heute in Tunesien. Weitere Beispiele aus dem Weltmeister-Team für diese Art des Scheiterns? Xhaka diplomatisch: «Belassen wirs bei Nassims Geschichte. Sie sagt genug über die Fallen, die sich stellen.»

«Coutinho schlicht sensationell»

Die drei Schweizer Jugendhelden erzählen auch von gegenteiligen Beispielen. Am WM-Turnier in Nigeria, das vom 1992er-Jahrgang geprägt wird, laufen diverse Spieler auf, die weit über die kühnsten Erwartungen hinaus landen werden. Bei Deutschland etwa steht ein gewisser Marc-André ter Stegen im Tor, der heute bei Barcelona als einer der weltbesten seines Fachs und unbestrittener Neuer-Erbe gilt. Im Mittelfeld zieht Mario Götze die Fäden, fünf Jahre später Schütze des Tores, das Deutschland in Brasilien zum Weltmeister bei den «Grossen» macht. Spanien tritt mit Koke und Isco an, später Weltstars bei Real und Atletico.

Bei Italien steht ein gewisser Stephen el Shaarawy im Aufgebot, bei den Franzosen Ishak Belfodil und bei den Engländern Jack Wilshere. Besonders klingend ist jedoch, was Brasilien auf den Platz bringt. Goalie Alisson Becker wird zehn Jahre später Liverpool zur Champions League hexen. Und Ricci Rodríguez hat damals schon Respekt vor einem gewissen Neymar: «Wir hatten von ihm längst gehört, erwarteten Wunderdinge. Aber dann hat uns einer noch viel mehr beeindruckt: Gegen uns war Coutinho schlicht sensationell.»

Fussball Nati, Klasse von 2009, Ricardo Rodriguez, Haris Seferovic, Granit Xhaka, Interview, Neymar und Coutinho, SI SPORT 02/2021

Einstieg in Weltkarrieren – und doch von den Schweizern in Schach gehalten: Brasiliens Neymar (l.) und Coutinho als U17-Natispieler an der WM 2009 in Nigeria.

FIFA via Getty Images

Diese heutigen Weltstars reichen indessen nicht aus, um die Schweizer im letzten Gruppenspiel in die Knie zu zwingen. 1:0 gewinnt Rysers Team. Und startet damit einen Lauf, der erst mit dem Empfang des WM-Pokals endet. «Wobei», präzisiert Haris Seferovic, «wohl eher der Match zuvor gegen Japan der Knackpunkt war. Wir drehten einen Rückstand und wussten nach dem 4:3-Sieg: Jetzt ist alles möglich. Jetzt kann uns die Euphorie zum WM-Titel tragen. Genau dieses Momentum braucht es an grossen Turnieren.» Womit Rodríguez, Xhaka und Seferovic wieder in der Gegenwart und bei der bevorstehenden paneuropäischen EM sind. Und bei der bedeutungsschweren Frage: Kann die heutige A-Nati mit diversen ehemaligen Nachwuchs-Weltmeistern reproduzieren, was die U17-Spieler 2009 gegen Teams vorgemacht haben, die damals schon Hors-Catégorie-Kicker in ihren Reihen hatten?

«Nochmals: Wir können das schaffen. Ich glaube daran, hundert­prozentig.»

Granit Xhaka

Ja, sagen alle drei entschieden. «Zuerst müssen die äusseren Voraussetzungen stimmen. Das taten sie damals mit einem tollen Hotel in Lagos sowie sehr guten Trainingsplätzen. Und das werden sie auch an der bevorstehenden Euro», ist Granit Xhaka überzeugt. «Dann muss sich eine Gruppe zusammenfinden, in der keiner Aussenseiter ist, so wie bei uns damals, damit auch das lange Zusammensein nicht zum Problem wird», ergänzt Seferovic.

Dass mehrere Spieler die Erfahrung der positiven Turnierdynamik und das Wissen um die Machbarkeit des scheinbar Unmöglichen vom U17-Weltmeisterteam in die A-Nati transferieren, kann zum entscheidenden Faktor werden. «Wir habens einmal erlebt», sagt Ricci Rodríguez, «wir wissen, was es dazu braucht.» 2009 der Triumph bei den Junioren – und jetzt, an der Euro 2021 bei den Profis: Ist nun die Reihe an der Schweiz? Griechenland war niemals Weltspitze im Nachwuchs. Man kann es als Hinweis nehmen. Dem Schweizer Captain ist es ernst: «Nochmals: Wir können das schaffen. Ich glaube daran, hundertprozentig.»

Von Iso Niedermann am 16. Juni 2021 - 15:54 Uhr
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