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Fabio Zerzuben über Job, Vaterrolle und Nachwuchs

«Ein guter Dad sollte in jeder Situation für sein Kind da sein»

Zwei Monate nach dem Lockdown läuft es für Frieda Hodel und ihren Mann Fabio Zerzuben prächtig: Die Ex-Bachelorette arbeitet mit vollem Einsatz in ihrem Gesundheits- und Lifestylestudio während der Tourismusfachmann sich ein zweites Standbein als Content Creator aufbaut. Wir haben bei Fabio nachgefragt, wie er Vatersein und Job schaukelt und wies in Sachen Familienplanung aussieht.

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Ex-Bachelorette Frieda Hodel und ihr Mann Fabio Zerzuben sind gemeinsam Eltern der kleinen Zuria.

ZVG

Wer ab und an durch Fabio Zerzubens Instagram-Account scrollt, dem ist nicht entgangen, dass der gelernte Tourismusfachmann seit einigen Monaten vermehrt bezahlte Werbepartnerschaften eingeht. Auf Anfrage von schweizer-illustrierte.ch bestätigt Fabio: «Ich bin zurzeit daran, mir ein zweites Standbein als Content Creator aufzubauen.»

Vom Hobby zum nebenberuflichen Projekt

Der Entscheid, ins Influencer-Business einzusteigen, hat sich für den Mann von Ex-Bachelorette Frieda Hodel, 38, laut eigenen Angaben zufällig ergeben: «Mit der Zeit wurde meine Community grösser, so sind erste Brands auf mich aufmerksam geworden. Es wurde quasi vom Hobby zum nebenberuflichen Projekt.» Zeitlich gesehen kommt das Vorhaben Content Creator jedenfalls zum goldrichtigen Moment. Bereits vor einem Jahr ist Fabio aus dem Familienunternehmen, der Zerzuben Touristik AG, ausgestiegen. «Ich bin nicht mehr im operativen Geschäft tätig, aber stehe dem Unternehmen in beratender Funktion als Mitinhaber zur Seite», erklärt er.

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«Zuria zu Bett zu bringen, ist mein tägliches Highlight»

Auch wenn mit dem Ausstieg aus dem Familienunternehmen nun ein paar Aufgaben wegfallen, langweilig ist es Fabio überhaupt nicht. «Ich habe ein paar Projekte in der Pipeline.» Zudem schaukeln er und Frieda, die Inhaberin eines Gesundheits- und Lifestylestudios ist, Familie, Hund und Haushalt. Beide beteiligen sich zu gleichen Teilen, erklärt der Walliser: «Frieda und ich teilen uns sowohl Haushalts- als auch Erziehungsaufgaben. Zum Beispiel bringe ich Zuria jeden Abend ins Bett – das ist mein tägliches Highlight als Papa.»

Wenn die Terminplanung der Eltern mal nicht aneinander vorbeigeht, wird externe Hilfe organisiert: Kita, Babysitter und Fabios Eltern, die auch im Wallis wohnen, sind eine wichtige Unterstützung für das Paar. «Mittlerweile sind wir alle ein gut eingespieltes Team», schwärmt Fabio.

«Ein guter Vater sollte good vibes versprühen!»

Am allerliebsten kümmert sich der leidenschaftliche Vater aber selbst um Töchterchen Zuria, 2. Auf Instagram gibt er seinen Followern regelmässig Einblick in seinen Alltag als Vater. Von Windeln wechseln bis zum Clown spielen übernimmt Fabio jede Rolle. «Das ist mein Verständnis von einem modernen Vater. Ein guter Dad sollte in jeder Situation für sein Kind da sein.»

Danach gefragt, was seiner Meinung nach im Vateralltag besonders wichtig ist, sagt Fabio: «Ein guter Vater sollte eine Vorbildfunktion wahrnehmen, auch wenn die Kinder noch klein sind. Die beobachten dich ständig», lacht er und fügt an: «Eine gute Portion Papa-Humor und ein offenes Ohr für alle Wehwehchen – kurzum Good Vibes versprühen!»

«Der Zettel für den Weihnachtsmann ist geschrieben»

Im Leben des Tourismusfachmanns gibt es nichts Wichtigeres als die Familie. Hierbei seien er und Frieda sich total einig. Ihre gemeinsame Vorstellung ist es, die Familie zu vergrössern, gibt Fabio offen zu: «Der Kinderwunsch steht im Raum. Frieda und ich haben den Zettel für den Weihnachtsmann geschrieben.»

Besonders im Hinblick auf Tochter Zuria fänden Fabio und Frieda es bereichernd, eine Familie mit zwei Kindern zu sein. «So könnten die beiden miteinander aufwachsen und füreinander da sein.» Wie klein Zuria über Familienzuwachs denkt, können die stolzen Eltern nur erahnen: «Wenn wir sie mit gleichaltrigen Kindern spielen sehen, sind wir uns sicher, dass sie sich mega freuen würde über ein Geschwisterchen», so Fabio.

Auch wenn der Wunsch nach einer Familienvergrösserung sehr gross ist, bleiben Frieda und Fabio Realisten. «Frieda ist 38, ich werde dieses Jahr ebenfalls 38. Also nach 40 wollen wir beide nicht nochmals Eltern werden. Aber bis dahin haben wir ja noch Zeit...»

Sollte der Weihnachtsmann den Wunsch der Eltern nicht erhören, ginge die Welt nicht unter für die beiden: «Wenn es so sein soll, dann ist das auch schön und okay. Das Leben entfaltet sich so, wie es bestimmt ist. Hauptsache ist, dass alle glücklich und gesund sind.»

Von Sarah Huber am 02.07.2020
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