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  4. Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger stellt sich die Frage, wie sie ihr Leben lebenswert macht

Grundsätzlich hinterfragt

Stéphanie Berger will leben – nicht überleben

Mit einem Baby und einem 12-jährigen Kind stellt sich immer mal wieder die Frage: Führt man ein Leben, dass einem gut tut? Genau das macht nun Stéphanie Berger gibt Tipps für mehr Lebensqualität.

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Stéphanie Berger

«Tu ich mir gut?», fragt Stéphanie Berger in einem langen Video auf Instagram.

Instagram/Stéphanie Berger

Bei einem Spaziergang in der Natur setzt sich Ex-Miss-Schweiz und Coach Stéphanie Berger (45) mit sich und ihrem Sein auseinander. «Das Leben ist eine Übungsmatte – hei namal!», steigt sie in ihren Monolog ein und sagt: «Grundsätzlich mag ich das Leben, weil ich es als extremes Abenteuer empfinde.» Das, weil sie immer selbstbestimmt lebte und ihr Ding machte. Doch nun sieht es etwas anders aus – «es ist eher fremdbestimmt». Mit einem super herzigen Baby und einem tollen 12-jährigen Sohn, einer Partnerschaft und sich selber sei ihr der Alltag zur Herausforderung geworden. Die grösste Challenge seien nicht die vielen Herausforderungen, sondern sich selbst in dem Ganzen nicht zu vergessen. 

«Es ist wichtig, dass ich mich immer mal wieder zurücknehme und überprüfe, ob ich gut mit mir umgehe», resümiert Stéphanie Berger. Ihr Problem: «Ich schalte sehr schnell in den Funktionsmodus um und arbeite pflichtbewusst meine Aufgaben ab. Das ist nicht unbedingt Lebensfreude und Lebensqualität – das ist Überleben.» Darin sei sie gut und trainiert – eine wahre Meisterin. Doch das will sie nicht mehr.

 

 

Im Alter von 45 Jahren wisse sie, wie wichtig es sei, wie man mit sich rede, was für einen Dialog man mit sich führe. Konkret meint sie damit, dass man aufpassen soll, sich nicht in eine Negativspirale hinein zu manövrieren, nicht zu jammern, sondern sich Zeit für sich zu nehmen und aktiv zu werden. In Fall von Stéphanie Berger bedeutet das, eine Stunden joggen zu gehen, wie sie jubelnd erzählt. «Die Energie fehlt noch», sagt sie aber ohne ein bisschen Kampf erreiche man halt auch nichts. Etwas ernüchtert stellt sie fest: «Ich hätte nie gedacht, dass es so lange dauert, bis mein Körper wieder in Shape ist.»

Trainings für Körper aber auch Geist sind es auch, was Stéphanie Berger nach ihrem Rücktritt als Comedienne zu ihren neuen Business machen will. Noch ist es aber noch nicht ganz soweit. «Sorry, dass es so lange dauert, aber will, dass meine Programme gut sind und euch wohl tun», entschuldigt sie sich und verspricht: «Ich bin dran, es kommt!» Sagts und sprintet los über den laubbedeckten Feldweg in Richtung neue Fitness. 

Stéphanie Berger im SI.Talk

«Ab 40 ist es Schwangerlast, nicht Schwangerschaft»

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Mit 44 Jahren ist Stéphanie Berger nochmals schwanger. Die Komikerin erwartet nach einer belastenden Zeit diesen Frühsommer ihr zweites Kind. Im SI.Talk spricht sie exklusiv über ihre Fehlgeburt und die schwierige Risiko-Schwangerschaft. Die 44-Jährige verrät das Geschlecht des Kindes und erzählt, weshalb sie sich kurzzeitig von ihrem neuen Partner getrennt hat. Sina Albisetti
Von lme am 21. Oktober 2022 - 18:25 Uhr