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Fit wie ein Tennisschuh

Federers bringen ihre Kinder in Schwung

Ihr Sohn Roger bewegt die ganze Welt. Doch Lynette und Robert Federer liegt vor allem die regelmässige Bewegung ihrer Enkel und aller Kinder schweizweit am Herzen. Deshalb unterstützen sie die Stiftung «hopp-la.»

Hopp la Turnstunde mit Lynette Federer
Lynette und Robert Federer machen auch bei der Übung mit den Hu­la-Hoop-Rei­fen unerschrocken mit. Valeriano Di Domenico

«Wo sind die Haifische?», ruft die Leiterin, und schon düst ein halbes Dutzend kleine und grosse Sportskanonen einmal rund um den ausgebreiteten Fallschirm in der Turnhalle Flös in Buchs SG.

Roger Federers Eltern bringen Bewegung in die Schweiz

Lynette und Robert Federer: Die Grosseltern der Nation

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Lynette und Robert Federer liegt vor allem die regelmässige Bewegung ihrer Enkelchen und aller Kinder schweizweit am Herzen. Deshalb unterstützen sie «hopp-la.»  

Mitten unter ihnen Lynette Federer, eine überaus fitte Mitsechzigerin, Mutter des weltbesten Tennisspielers und Oma von sechs Enkelkindern. «Es ist faszinierend zu sehen, wie die Kleinen ihren Bewegungsdrang ausleben», sagt sie. «Das reisst mit!» Opa Robbie Federer packt bei der Muster-Turnstunde ebenfalls mit an. 

Hopp la Turnstunde mit Lynette Robert Federer
Trotz ihres Alters sind Roger Federers Eltern noch immer fit wie ein Turnschuh. Valeriano Di Domenico

Auch mit den drei Zwillingspaaren ihrer eigenen Kinder – zwei von Roger, eines von Diana – gehen die Grosseltern so oft es geht in die freie Natur. «Gemeinsame Zeit ist das schönste Geschenk, das wir unseren Enkeln machen können», ist sich Lynette sicher. Auch deshalb engagiert sie sich in der Stiftung «hopp-la».

Diese bringt Menschen jeden Alters mit schweizweiten Projekten gemeinsam in Bewegung – in Parks mit speziellen Bewegungsgeräten oder durch Gruppen-Fitnessangebote. Initiant Martin Bisang nennt es einen «wichtigen Beitrag an die Gesundheit der Bevölkerung». Und Stiftungsrätin Lynette Federer trägt den inoffiziellen Titel mit Freude: «Grossmutter der Nation? Doch, das bin ich gerne!» 

Von Iso Niedermann am 9. Mai 2019