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Ex-Miss-Schweiz kann Glück nicht in Worte fassen

Mahara McKay hat sich in eine Frau verliebt

Mahara McKay ist die wohl ungewöhnlichste Ex-Miss-Schweiz: Das beweist die Aargauerin auch jetzt wieder, mit einer rührenden Liebeserklärung an eine Frau.

Mahara McKay liebt eine Frau

«Es ist schwer zu beschreiben, wie viel Liebe ich für dieses Energiebündel habe»: Mahara McKay.

Instagram / Mahara McKay

Sie lebt von allen Ex-Missen am Unkonventionellsten: Mahara McKay, 38, hat sich für ein Nomadenleben entschieden, reist seit einigen Jahren als Yoga-Expertin und Life-Coach um die Welt.

In Goa schlug nun Amors Pfeil ein: Auf Instagram postet die 38-Jährige eine nicht enden wollende Liebeserklärung, zusammen mit Fotos, die sie beim Kuscheln mit einer Frau zeigen. «Es ist schwer zu beschreiben, wie viel Liebe ich für dieses Energiebündel habe», beginnt McKay, ihre Gefühle zu offenbaren. «Für dieses Licht der Liebe, das in meinen Armen eingeschlafen ist.»

Vor rund einem Jahr hat der Liebespfeil bei der Aargauerin eingeschlagen, während einer ihrer Tantra-Yoga-Lektionen habe sie eine magische Energie festgestellt. «Wir haben die Elektrizität in der Luft gespürt.» Die Chemie habe sofort gestimmt.

 

Mahara McKay ist verliebt

Mahara über ihre Liebe: «Ich kam zum Schluss, dass ich an unsere Energie glaube.»

Instagram / Mahara McKay
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«Es war schwierig, Konventionen über Bord zu werfen»

Doch etwas in ihr habe sich gewehrt, fügt Mahara an. Ihr Verstand. «Der war nicht bereit, sich auf eine Frau einzulassen», schreibt sie. McKay war zuvor mit Männern zusammen, lebte zuletzt mit einem Neuseeländer, über den sie nicht viel verraten wollte.

«Ich will nicht lügen. Es war schwierig für mich, Konventionen über Bord zu werfen.» Sprich: Zu ignorieren, was andere über sie denken. Oder die Angst davor, ob es mit ihrer Liebe funktionieren würde bezüglich Job, Alltag, Sex. Oder wenn es um Kinder und Familie gehe.

Doch trotz all dieser Befürchtungen habe sie auf ihren Bauch, ihr Herz gehört. Und auf die Energie, die sie beide gespürt hätten. «Liebe passt in keine Schublade, sie kann auch kaum mit Worten beschrieben werden. Man muss sie erleben, um sie erklären zu können.»

Nicht lesbisch. Kein Coming-out.

Es wäre deshalb auch falsch, bei Mahara McKay von einem Coming-out zu sprechen. Vorgefertigte Labels wie lesbisch, bisexuell würden dem, was sie in Worte zu fassen versucht, nicht gerecht. Mahara hat sich in einen Menschen verliebt. Sie selbst beschreibt es so: «Ich kam zum Schluss, dass in an Energien glaube. Ich glaube an unsere Energie.»

Sie gebe einen Deut auf Alter, Geschlecht, Religion, Kultur, Beruf oder Aussehen einer Person, «so lange sich ihre Energie in meiner Anwesenheit gut anfühlt. Dann geht mein Herz auf», so McKay.

Die Beziehung zu dieser Frau habe sie wachsen lassen, habe ihr Herz, ihren Körper, ihren Geist grösser werden lassen. Sie habe unglaublich viel von ihrer Partnerin gelernt, schwärmt die Miss Schweiz von 2000. «Ich bin dankbar für diese Lebenslektion, die ich erhalten habe, für die Liebe und die Unterstützung, die sie mir täglich gibt. Für mich ist klar: Folge deinem Herzen!»

Von Tom Wyss am 05.02.2020
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