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  4. «Meteo»-Moderator Gaudenz Flury bricht auf SRF-Dach vor laufender Kamera ins Eis ein

Gaudenz Flury holt sich in Live-Sendung nasse Füsse

«Ich habe gehofft, dass das Eis bricht»

SRF-Moderator Gaudenz Flury hat kalte Füsse bekommen – und zwar wortwörtlich, als er vor laufender Kamera die Dicke einer Eisschicht testen wollte und prompt einbrach.

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Gaudenz Flury ist seit 2012 bei SRF Meteo dabei.

Gaudenz Flury ist seit 2012 bei SRF Meteo dabei.

SRF / Oscar Alessio

Damit hatte SRF-Moderator Gaudenz Flury (41) wohl nicht gerechnet, als er in der «Meteo»-Sendung am Sonntagabend die Dicke der Eisschicht in einem kleinen Becken auf dem Dach des SRF-Studios testete. Flury wollte demonstrieren, dass eine Dicke von etwa fünf Zentimetern ausreiche, um eine erwachsene Person zu tragen. Mit einer Bohrmaschine bohrte er daher ein kleines Loch, um zu überprüfen, wie dick besagte Eisschicht auf dem Becken sei. 

Überzeugt davon, dass das gefrorene Wasser es ihm ermögliche, eine Art Jesus-Demontration zu präsentieren, stellte er sich auf das Becken – und stand wenige Sekunden später im Wasser. «Also, drei bis vier Zentimeter reichen nicht, fünf sind besser und ich hab jetzt nasse Füsse», stellt Gaudenz Flury mit einem Lachen fest und wünscht den Zuschauerinnen und Zuschauern einen schönen Abend. Aber musste der Moderator nun etwa mit nassen Schuhen nach Hause?
 

 

Flurys Eis-Aktion entstand spontan

Nein, keine Sorge. Wie er im Nachhinein twittert, hatte er Socken und Schuhe zum Wechseln dabei. Aber künftig wird es sich wahrscheinlich zweimal überlegen, ob er eine Eisfläche betritt, deren Dicke nur knapp an der Grenze des Benötigten ist. Zum Glück nimmt Gaudenz Flury das Ganze mit Humor und wird seinem Namen mit der Bedeutung «Der Fröhliche» damit absolut gerecht.

Geplant, dass er auf die Eisfläche steigt, sei es zunächst nicht gewesen, wie Gaudenz Flury auf Anfrage der Schweizer Illustrierten erklärt. Bereits am Samstagabend habe er die Idee gehabt, am Sonntag die Eisdicke mit der Bohrmaschine zu messen. Deren Tragfähigkeit dann aber selbst auszutesten, habe er erst relativ spontan um 18 Uhr gemeinsam mit dem Kameramann entschieden,

Dass er durchs Eis bricht, war allerdings nicht geplant. Am Rand kam Flury laut eigener Aussage auf etwa vier Zentimeter und dachte daher, dass das Eis knapp halten würde, doch in der Mitte scheint es etwas dünner gewesen zu sein. «Insgeheim habe ich ehrlich gesagt gehofft, dass es bricht», gesteht der SRF-Moderator. «Ich hoffe, ich konnte mit meinen nassen Füssen die Leute etwas sensibilisieren, dass es sehr gefährlich sein kann, auf eine Eisfläche zu laufen. Unfälle passieren leider immer wieder.» Daher ist Gaudenz Flury wohl froh, dass der Unfall diesmal passiert ist – und in seinem Fall zum Glück nicht viel passieren konnte. Er habe sich ja sogar am Geländer festhalten können.
 

 

Von san am 24. Januar 2023 - 12:10 Uhr