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Sie geht selbstbewusst in die Battles

Schweizerin Freschta kann «The Voice of Germany» werden

Freschta Akbarzada ist die grosse Hoffnung von «The Voice of Germany»-Coach Sido. Die Aargauerin schaffte es in ihrer Blind Audition, Publikum und Jury komplett umzuhauen. Wie es ihr nun vor den Battles geht, verrät sie im Interview mit SI online.

Freschta Akbarzada

Freschta Akbarzada ist bei «The Voice of Germany» auf einem Triumphzug.

Dedi Photography

Freschta Akbarzada ist eines dieser Gesangstalente, das seinem Publikum mit jedem Ton Hühnerhaut über die Arme jagt. Das ging auch allen «The Voice of Germany»-Coaches so. Die 23-Jährige konnte zwischen vier Teams auswählen und entschied sich schlussendlich für Rapper Sido, 38.

«Ich war schon immer ein Fan-Girl. Mag Sidos Musik und seine Art», sagt Freschta im Interview mit SI online. Ausserdem setzte sie mit dem Rapper auf einen sicheren Wert. 2014 schaffte es die Schweizerin mit afghanischen Wurzeln mit Stress, 42, bis ins Halbfinale von «The Voice of Switzerland».

«Einmal Rapper, immer Rapper»

«Einmal beim Rapper, immer beim Rapper, dachte ich mir», so Freschta weiter. «Darum Sido. Das ist ja schon einmal sehr gut gegangen.» Und sie hat es nicht bereut, denn das Coaching bei dem Deutschen sei genau das, was sie brauche, so die Sängerin. «Er ist sehr klar, gradlinig und direkt. Es gibt kein Geschwafel, kein Schönreden. Das ist mir sehr wichtig.»

Mit Sidos Hilfe fühlt sie sich denn auch optimal vorbereitet für die Battles heute Sonntagabend. Sie wird gegen Team-Kollgegin Chiara Innamorato, 23, antreten. Am Ende muss sich Coach Sido für eines seiner Talente entscheiden.

The Voice of Germany Freschta und Chiara

Sind nicht Freundinnen und Konkurrentinnen: Freschta Akbarzada und Chiara Innamorato.

SAT.1/ProSieben/André Kowalski

Battlepartnerin ist auch Freundin

Doch, dass sie nur eine 50-prozentige Chance hat, weiterzukommen, ist nicht das Schlimmste für Freschta. «Chiara und ich sind schon seit den Blind Auditions immer abgehangen. Darum waren wir so geschockt, als es hiess, wir treten gegeneinander an. Wir haben uns gefreut, waren aber gleichzeitig sehr traurig.»

Als das Duo dann noch erfuhr, welchen Song es zum Besten geben wird, überwog aber die Freude. «Wir singen ‹when we where young› von Adele. Ich liebe dieses Lied!»

«Konnte mich auf den Gesang konzentrieren»

Ihre Nervosität hält sich vor ihrem Auftritt denn auch in Grenzen. «Ich habe ja dank ‹The Voice of Switzerland› schon etwas Erfahrung bei so grossen Shows, darum konnte ich mich auf meinen Gesang konzentrieren.»

 

Wie sich Freschta bei ihrer Battle schlagen und ob die Aargauerin weiterkommen wird, seht ihr heute Sonntagabend um 20.15 Uhr auf Sat.1. 

Von Berit-Silja Gründlers am 12.10.2019