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Was hat er verbrochen?

Schwingerkönig Christian Stucki landete im Knast

Als Schwingerkönig ist Christian Stucki offiziell ein «Böser». Eine kriminelle Ader würde man dem Berner aber nicht zutrauen. Und doch sah Stucki kürzlich das Regionalgefängnis Bern von innen – jedoch nur für eine kurze Zeit.

Christian Stucki

Schwingerkönig Christian Stucki stattete dem Regionalgefängnis Bern einen Besuch ab.

Getty Images for IWC

Was hat das bloss zu bedeuten? Schwingerkönig Christian «Chrigu» Stucki, 36, wird im Regionalgefängnis Bern wie ein Schwerverbrecher gemessen, dann begutachtet er Zelle Nr. 305. Wird das etwa für die nächste Zeit das Zuhause des «Bösen»?

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Natürlich nicht! «Es ist nur ein Witz», erklärt Stucki noch vor dem Gebäude und schmunzelt. Der 36-jährige Schwingerkönig aus Lyss BE bekam eine exklusive Führung von Godi Hugi – ein grosser Schwingfan, der nach 32 Jahren als Betreuer im Regionalgefängnis Bern in Pension geht. Chrigu Stucki besuchte ihn als Überraschungsgast.

Hugi zeigte dem Sportler des Jahres 2019 unter anderem besagte Zelle Nr. 305 im normalen Strafvollzug. Bei der Besichtigung meint Stucki schalkhaft: «Das ist schöner als im Keller unten.» 

Nur für eine Stunde empfehlenswert

Auf seiner Facebook-Seite bedankt sich der Berner bei Godi Hugi und seinen Kollegen für den tollen Einblick in den Gefängnis-Alltag. Allerdings könne er einen solchen Abstecher in den Knast nur für eine Stunde empfehlen – «alles darüber hinaus ist zu unangenehm.» Auf Instagram wird er noch deutlicher und versieht seinen Post mit dem Hashtag «dasötschnidinä» – «Da solltest du nicht rein».

Von SI online am 24.04.2021
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