1. Home
  2. People
  3. Swiss Stars
  4. SRF-Samschtig-Jass-Moderatorin Fabienne Bamert spricht über ihren Freund

Aussergewöhnliche Hobbys

So ticken SRF-Jasserin Fabienne Bamert und ihr Freund

Moderatorin Fabienne Bamert übernimmt im Januar 2020 den SRF-«Samschtig-Jass» von Vorgänger Reto Scherrer. Wer und was privat die besten Karten bei ihr hat, verrät die Zugerin schweizer-illustrierte.ch.

Placeholder

Neo-SRF-Moderatorin Fabienne Bamert zusammen mit Freund Mario Gyr.

Olivia Pulver

Sie mischt die Spielkarten beim Schweizer Fernsehen neu: Fabienne Bamert, 31, tritt am 18. Januar 2020 die Nachfolge von Reto Scherrer, 43, beim «Samschtig-Jass» an. «Es ist eine grosse Ehre, und ich freue mich riesig, durch die älteste Unterhaltungs-Sendung Europas zu führen», sagt die Zugerin zu schweizer-illustrierte.ch. «Ich bin aber auch ziemlich aufgeregt, weil doch auch viel Neues auf mich zukommt.»

Bamert will sich deshalb von ihrem Vorgänger Tipps holen, sagt: «Natürlich werde ich mich so bald wie möglich mit Reto austauschen und nachfragen, wo es besonders knifflig werden kann.» Es seien schliesslich grosse Fussstapfen, in die sie trete.

Und wie tickt der Neuzugang am Leutschenbach privat? Sie verrät es hier.

Related stories
Placeholder

Fabienne Bamert übernimmt das Traditionsformat «Samschtig-Jass».

SRF/Mirco Rederlechner

Wie sie sich beschreibt

«Ich würde mich als bodenständig, naturverbunden, offen, leidenschaftlich und manchmal ein bisschen tollpatschig bezeichnen», sagt Bamert. Und fügt an: «Ich bin zudem für (fast) alles zu begeistern.»

Wen sie liebt

Privat ist Bamert mit Mario Gyr, 34, Ruder-Olympiasieger von 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) liiert. Der mittlerweile zurückgetretene Spitzensportler unterstützte seine Freundin beim Entscheid, es beim Casting für den «Samschtig-Jass» zu versuchen. «Er wusste, wieviel mir dieser Job bedeutet, hat mich immer unterstützt und bestärkt. Er will, dass ich glücklich bin – egal, was ich mache», sagt sie. «Und er hat sich natürlich mit mir gefreut, als die Zusage kam.» Und was ist mit privaten Plänen – Hochzeit, Kindern? «Wir haben ganz viele gemeinsame Pläne, aber überhaupt keinen Stress», so Bamert schmunzelnd.

Placeholder

Mit Ruderer-Freund Mario verbringt die Zugerin am liebsten Zeit in der Natur.

Instagram/mariogyr

Wie sie ins Showbiz kam

Im Jahr 2007 nahm Bamert als 19-Jährige bei den Miss-Schweiz-Wahlen teil – schaffte es beim Sieg von Amanda Ammann, 32, aber nicht in die vorderen Plätze. Trostpflaster wahr ihre Wahl zur Miss Amitié. In einem Beitrag von Radio Pilatus wurde Bamert damals als «sehr natürlich» beschrieben. «Sie singt im Kammerchor Zug und fährt in der Freizeit gerne Wakeboard. Sie grilliert auch gerne mal im Wald und ärgert sich nicht, wenn sie dabei dreckig wird... Auch ein abgebrochener Fingernagel ist kein grosses Drama.» Seit 2009 arbeitet Bamert beim Zentralschweizer Fernsehen Tele1, moderiert dort die News, die Sendung «Unterwegs» sowie Live-Übertragungen (Luzerner Fasnacht, Schwingfeste). Beim ESAF vom vergangenen August in Zug war Bamert als Speakerin im Einsatz. 

 

Placeholder

Bamert posiert im Sommer 2007 als Kandidatin zur Miss-Schweiz-Wahl.

Rolf Edelmann

Wie gut sie jasst

«Wir haben schon als Kinder viel gejasst. Zuerst ‹Tschau Sepp›, irgendwann dann Schellenjass und Differenzler», sagt die 31-Jährige. «In den Jugendjahren ging das Jassen dann ein bisschen verloren, ist seit ein paar Jahren aber wieder hoch im Kurs bei mir. Ich bin sicher keine Profi-Jasserin, aber ich würde sagen guter Durchschnitt.»

Was sie am liebsten macht

Bamert und Gyr sind erklärte Naturfreaks. «Wenn das Wetter passt, sind wir am liebsten draussen, beim Fischen, Pilze sammeln, Wandern», erzählt sie. «Wir kochen auch gerne zusammen. Uns ist es wichtig, dass wir bewusst Zeit zu zweit haben. Die gibt es schliesslich nicht so oft!» Auch gejasst hätten sie schon zusammen, fügt Bamert an. «Den letzten Jass gabs zusammen mit meinen Hobby-Schwiegereltern. Allerdings sind wir beide ziemlich schlechte Verlierer. Beim Jassen hört die Liebe also auf!»

Von Tom Wyss am 12.11.2019
Related stories