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Sturz im Training

Wendy Holdener zittert um Weltcup-Auftakt

Pech für Wendy Holdener: Der Skistar muss eine Zwangspause einlegen. Sie ist im Slalom-Training gestürzt und verletzte sich am Wadenbein. Eine Operation steht nicht an, allerdings ist unklar, ob Wendy bis zum Weltcup-Auftakt wieder fit ist.

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Skistar Wendy Holdener ist im Training schwer gestürzt.

Getty Images

Normalerweise scheint Wendy Holdener, 27, nicht zu stoppen. Nun muss die Skirennfahrerin allerdings eine Zwangspause einlegen. Schuld daran ist eine Verletzung am Wadenbein, die Holdener nun sogar den Weltcupstart kosten könnte.

Passiert ist das Unglück am Freitag im Slalom-Training in Saas Fee. Holdener stürzte und erlitt dabei gemäss «Swiss Ski» eine nicht-verschobene Fraktur des rechten Wadenbeinkopfes. Dies sei Holdener in der Zürcher Balgrist-Klinik diagnostiziert worden.

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Wendy Holdener muss sich nun erstmals etwas Ruhe gönnen.

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Eine Operation ist laut Walter O. Frey, Chefarzt von Swiss-Ski nicht nötig. Trotzdem muss Wendy mit bitteren Konsequenzen rechnen: «Die Heilungsdauer kann dazu führen, dass ein Start von Holdener beim Weltcup-Auftakt Mitte Oktober in Sölden fraglich wird», sagt Frey.

Slalom-Coach Alois Prenn meint gegenüber dem «Blick»: «Die Hoffnung ist da, aber ein Ziel ist es nicht.» Zuerst müsse alles abschwellen. Er wünscht sich, dass Holdener spätestens am Slalom von Levi, am 21. November, wieder antreten kann.

Kaum Verletzungen in den letzten Jahren

Die Schwyzerin blieb in der Vergangenheit von grösseren Verletzungen verschont. Die letzte liegt sieben Jahre zurück. Damals hat sie sich den Arm gebrochen. Letztes Jahr plagte sie kurzzeitig eine leichte Ellenbogenblessur.

Von Fabienne Eichelberger am 06.09.2020
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