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«MSC Bellissima»

Ein Kosmos der Wow-Effekte

Klotzen statt kleckern auf 19 Decks. Die «Bellissima», das neue Schiff der MSC-Flotte, trumpft auf: mit digitalem Butler, atemberaubender Artistik – und ganz viel Bling-Bling!

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Hingucker. Bei den Drinks an der Pool-Bar setzt man auf Farbakzente. Im ­Atrium (rechts) spielen Glitzersteinchen die Hauptrolle.

Anne Gabriel-Jürgens
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Anne Gabriel-Jürgens

Wer die «MSC Bellis­sima» betritt, wird ­zunächst fast er­schlagen. Dieses Geglitzer und Gefunkel! Im Atri­um des neuesten Kreuzfahrtschiffs der MSC-Flotte — dort, wo die Gäste an der Réception einchecken — wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Die Stufen der zwei Wendeltreppen sind mit Swarovski-Steinen gefüllt, über 60 000 Kristalle finden sich in den verspiegelten Glas-Paneelen. Es scheint, als betrete man eine andere, schillernde Welt. Eine Welt, die neue Massstäbe setzt – in puncto Eleganz, Technologie, Kulinarik und Entertainment.

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Wer der Versuchung widersteht, sofort die glitzernden Treppen emporzuschreiten und stattdessen zuerst sein Zimmer bezieht, erlebt den nächsten Wow-Effekt: Zoe. Sie ist das neuste Crewmitglied der MSC und eine Art ­digitaler Butler. In Form einer kleinen runden Box ist sie in jeder der 2217 Kabi­nen verfügbar. Per künstlicher Intelligenz beantwortet die Sprach­assistentin die Fragen der Passagiere — ähnlich wie Siri dies auf dem iPhone tut. Auf keinem anderen Kreuzfahrtschiff gibt es ein vergleichbares Angebot, Zoe ist weltweit einzigartig. Beginnt man ­einen Satz mit «Okey, Zoe», wird der ­digitale Butler automatisch aktiviert und gibt Auskunft auf Fragen wie: «Wo befindet sich der Aussenpool?» oder: «Wie lange sind die Shops in der Galleria geöffnet?»

Manchmal geht es Zoe jedoch wie ­jedem neuen Mitarbeiter: Sie ist überfordert. Möchte man etwa das Unter­haltungsprogramm in Erfahrung bringen, erzählt Zoe, wie viele Restaurants zu Verfügung stehen. Meistens erkennt sie aber, wenn eine Frage ihr Wissen übersteigt, und verweist auf Crew­mitglieder aus Fleisch und Blut. Und obwohl es nicht die gesuchte Auskunft war, ist es doch gut zu wissen, dass sich die Gäste auf der «Bellissima» in zwölf Restaurants und zwanzig Bars verpflegen können.

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Gelati. Täglich ­gehen in der ­Atmosphere Ice Cream Bar über 1000 Kugeln über die Ladentheke.

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A la carte! Für die Haupt­restaurants hat Sternekoch Harald Wohlfahrt Menüs entwickelt.

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Herzstück. Die Galleria Bellissima ist mit ihren Shops und Restaurants der soziale Dreh- und Angelpunkt.

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Chocolatier. Corentin Vignal arbeitete schon als Teenager mit der süssen Materie.

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Nervenkitzel. Zahlreiche Spiel­automaten lassen das Herz der Gamer höherschlagen.

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Meat & Greet. Im Butcher’s Cut kommen Steak-Liebhaber und Craft-Bier-Fans auf ihre Kosten.

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Kunstwerk. Die Kreationen in der Chocolaterie sind eigentlich viel zu schön, um sie anzubeissen.

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Der ideale Ausgangspunkt für eine kulinarische Tour ist die Galleria Bellissima. Sie ist das Herzstück des Schiffes. Und auch sie trumpft mit ­einem Wow-Effekt auf. An ihrer Decke prangt ein achtzig Meter langer LED-Bildschirm. Ein digitaler Himmel, wie es ihn sonst vor allem in Las ­Vegas gibt. Je nach Tageszeit und Anlass werden unterschiedliche Sujets pro­jiziert. Wer in den Abendstunden durch die Galleria schlendert, kann mit etwas Glück beobachten, wie ein Sonnen­untergang dem Sternenhimmel weicht.

Links und rechts der Promenade reihen sich Shops und Restaurants ­aneinander. Auch hier wird mit Bling-Bling nicht gegeizt. In den Auslagen der Läden glitzern mit Diamanten besetzte Uhren, Halsketten und Ohrringe. Ess­bare Schmuckstücke werden in der Cho­colaterie präsentiert. Corentin ­Vignal ist hoch konzentriert bei der ­Arbeit. Er ist Maître Chocolatier und platziert gerade vorsichtig bunte Ma­carons und goldene Zuckerperlen auf einer Schokoladenskulptur. «Choco­la­tier zu sein, ist kein Beruf, sondern eine Leidenschaft», sagt der 24-jährige Franzose. Bereits im Alter von ­vierzehn Jahren kreierte er sein erstes Kunstwerk aus Kakao. Möchte man nicht direkt mit dem Dessert einsteigen, locken vis-à-vis die Köstlichkeiten im L’Atelier ­Bistrot — einem neuen ­Restaurant der MSC-Flotte. Auf der Menükarte stehen franzö­sische Klas­siker wie Moules, ­Entrecôte und Foie gras. Ausgelassen geht es in der Tapas-Bar ¡Hola! zu und her, ebenfalls ein Hotspot auf der «Bellissima». Die Gäste stehen dicht an dicht vor den Vitrinen, in denen Häppchen von Patatas über Gambas bis Jamón ausgestellt sind. Kreiert hat sie der spanische Zwei-Sterne-Koch Ramón Freixa. Sein Geheimtipp: «Probieren Sie unbedingt die Croquetas.»

Kein Geheimtipp, sondern welt­bekannt ist der Cirque du Soleil. Er hat exklusiv für das Kreuzfahrtschiff zwei neue, atemberaubende Shows er­arbeitet: «Syma – Sail beyond Imagi­nation» (handelt von der magischen Reise eines jungen Abenteurers) sowie «Varélia – Love in Full Color» (erzählt das Märchen einer ungewöhnlichen Prinzessin). Und auch hier gilt: Wow-­Effekte sind garantiert!

 

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Action! Der Grand Canyon Aquapark mit drei Wasserrutschen ist ein Mini-Freizeitpark auf See.

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Hola! Tapas! In seinem Restaurant zaubert Sternekoch Ramón Freixa me­di­terrane Lebens­freude auf die Teller.

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Verspielt: Auf den LED-Himmelin der Galleria Bellissima werden spektakuläre Sujets projiziert.

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Leinen los!

Anreise Bus-Transfer ab diversen Schweizer Städten nach Genua. Routing Die «MSC Bellissima» ist im Sommer im Mittelmeer unterwegs. Im Winter kreuzt sie in den Arabischen Emiraten und in der Golfregion. Info cruisetour.tui.ch, Tel. 044 289 81 81

Von Fabienne Eichelberger am 30.08.2019
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