Achtung, heiss! Kennen Sie schon TV-Koch Alexander Kumptner?

Im österreichischen TV bringt er Kindern das Kochen bei, im deutschen TV schaut er Hobbyköchen auf die Finger und privat zeigt er gerne, was er hat: Der Wiener Alexander Kumptner kocht definitiv heisser, als gegessen werden kann...

Fans von Kochshows dürften den Mann bereits kennen. Für alle anderen: Merken Sie sich den Namen Alexander Kumptner. Der 32-jährige Österreicher ist nicht nur Chef in der Albertina Passage in Wien, er ist wöchentlich in der ORF-Kinderkochshow «Schmatzo» zu sehen und regelmässig bei der «Küchenschlacht» im ZDF. Im Interview verrät der Beau, wie er in die Küche kam, warum er keine Zeit für die Liebe hat und wie wichtig ihm sein Körper ist.

SI online: Alexander Kumptner, warum sind Sie Koch geworden?
Alexander Kumptner: Ich war nicht gerade ein braves Kind, aber daheim habe ich immer gekocht. Da meinte meine Mutter irgendwann, das sei vielleicht etwas für mich. Die harte Ausbildung in der Spitzengastronomie hat mir den Weg gezeigt und mich immer motiviert.

Sie könnten aber auch genau so gut Model sein.
Mein Vater sagte immer, ich solle aufhören mit dem Training, es sehe bescheuert aus. Wenn man mich aber wegen meines Körpers als Alex, den sportlichen Koch wahrnimmt, ist das doch ok. Sport ist für mich ein Hobby, ich trainiere und ernähre mich bewusst.

Auf Instagram zeigen Sie gerne, was sie zu bieten haben.
Das ist eine Art Provokation. Ich nehme mich selber nicht so ernst, das ist am Ende einfach Unterhaltung. Solange mein Essen schmeckt, ist für mich alles gut.

Trotzdem genügt Ihnen das Kochen alleine offenbar nicht. Warum sind Sie ins Fernsehen gegangen?
Ich kam durch ein Casting zum ORF. Am Anfang fragte ich mich schon, ob ich der Richtige bin für eine Kinderkochshow, da ich keine Kinder habe und selber noch eins bin. Mittlerweile liegt mir «Schmatzo» sehr am Herzen.

Sie sind auch in der «Küchenschlacht» als Juror und Moderator tätig. Wie bringen Sie TV und Tagesjob unter einen Hut?
Das Kochen ist mein Job, deshalb schaue ich, dass ich jeden Tag in der Albertina Passage bin, auch wenn ich morgens beispielsweise fürs ORF vor der Kamera stehe. Wenn ich Drehtage in Deutschland habe, übernimmt mein Sous-Chef.

Bleibt da Zeit für ein geregeltes Privatleben?
Das ist das grosse Manko. Meine letzte Beziehung zerbrach an der Arbeit. Ich mag Beziehungen, aber wenn du so viel um die Ohren hast, wird sie zur Belastung. Es sollte ein Geben und Nehmen sein. Ich bin aber kein Kind von Traurigkeit und geniesse das, was ich mache momentan sehr.

Wie verzaubern Sie eine Frau kulinarisch?
Bei einem Mädel würde ich zuerst herausfinden, was sie mag. Privat bin ich sehr unkompliziert, daher würde ich etwas sehr normales kochen und nicht meine ganzen Gerätschaften mitnehmen.

Und was macht Sie glücklich?
Pasta Aglio Olio! Wenn das gut gemacht ist, ist es für mich das ultimative Gericht. Mein Vater hat das zu Hause immer gekocht, da bin ich immer durchgedreht. Ich hau mir dann noch ordentlich Chili rein, das liebe ich!

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