Britney Spears' Leben wird verfilmt Vom «Mickey Mouse Club» in die Psychiatrie - Stoff gibts genug

Seit sie ein Kind ist, steht sie im Rampenlicht: Britney Spears. Im Februar kommt ein TV-Film über ihr Leben raus. Ihr Weg vom Mickey-Mouse-Club über die Psychiatrie nach Las Vegas. SI online hat die Stationen ihres Lebens zusammengetragen. 
Die Besten: Britney Spears
© Randee St. Nicholas/HO

Betörend: Die amerikanische Pop-Diva Britney Spears.

Der Kinderstar

Tanzunterricht, Gymnastik, Castingshows - das Leben von Britney Spears, 35, ist schon früh dazu ausgelegt, berühmt zu werden. Ihre Mutter reist mit ihr quer durch die USA, um für verschiedene Shows oder Projekte vorzusingen. 1992, im Alter von elf Jahren, kommt Britney zum Mickey-Mouse-Club, wo sie mit anderen Teenies wie Justin Timberlake, Christina Aguilera oder Ryan Gosling singt und tanzt. Nach der Absetzung der Sendung wird alles daran gesetzt, Britneys Musikkarriere zu fördern. So kommt es, dass sie 1998 ihr erstes Album aufnehmen kann.



Weltruhm mit 17

«Baby one more time» heisst das Album und schlägt weltweit ein wie eine Bombe. Jede Single-Auskopplung ist ein Hit, Britney sahnt zahlreiche Preise ab. Der Shooting-Star bringt jedes Jahr ein neues Album raus, avanciert zum Weltstar. Doch sie steht auch unter ständiger Beobachtung. Die Beziehung mit Justin Timberlake scheitert nach drei Jahren, weil sie ihn mit dem Choreographen betrogen hat. 

Ehen Nummer 1 und 2

2004 heiratet Spears ihren alten Freund Jason Alexander in Las Vegas. 55 Stunden später sind sie schon wieder getrennt, die Ehe annulliert. Noch im selben Jahr versucht es Spears erneut und heiratet ihren Tänzer Kevin Federline. Was die Familienplanung betrifft, hat Britney den selben Zeitplan wie bei ihren Alben. September 2004 Hochzeit. September 2005 Sohn Nr. 1. September 2006 Sohn Nr. 2. 2007 folgt die Scheidung. 

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© Screenshot People

Britney Spears und Kevin Federline bei der Geburt ihres ersten Sohnes Sean Preston. 

Der Absturz

Der traurige Höhepunkt ihrer Karriere: Anfang 2007 lässt sich Britney Spears den Kopf kahl rasieren und tätowiert sich den Unterarm. Kurz darauf begibt sie sich in eine Entzugsklinik. Dort hält sie es aber nicht aus. Im Herbst wird ihrem Ex-Mann das alleinige Sorgerecht für Jaden James, heute 10, und Sean Preston, heute 11, zugesprochen. Sie versucht ein Comeback, doch ihr Auftritt bei den MTV Music Awards 2007 wird zum Flop. Im Januar 2008 muss die Polizei zu ihrem Anwesen ausrücken. Nach dem Einsatz wird Spears ins Spital gebracht. Einen Monat später muss sie in eine Psychiatrie zwangseingewiesen werden. Es folgt die Entmündigung, ihr Vater verwaltet seither ihr Millionenvermögen. 

Das geglückte Comeback

Nach dem Klinik-Aufenthalt wird alles anders für Britney Spears: Sie arbeitet an ihrem neuen Album, gewinnt wieder Preise, geht auf Tour. Britney ist wieder da! Ihre Songs kommen zwar nicht mehr an alte Erfolge heran, doch Britneys Leben ist wieder stabil. Seit 2013 hat sie ihre eigene Show in Las Vegas. 

Der TV-Film

«Britney ever after» kommt am 18. Februar raus. Gespielt wird die Sängerin von Natasha Bassett, 23. Spears selbst will mit dem Film nichts zu tun haben. Doch eins ist klar: Dieses Leben bietet definitiv genug Stoff für einen Film. Den Trailer gibt es hier:

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