Björn Dunkerbeck Das Engadin ist die Heimat des Surfprofis

Er ist einer der erfolgreichsten Profisportler, gilt als Windsurf-Legende: Björn Dunkerbeck alias Dunki. Der Däne wohnt offiziell mit seiner Familie in Silvaplana, wo ihn die «Schweizer Illustrierte» nun besucht hat.

Er kennt die besten Surfreviere der Welt und doch zieht es ihn immer wieder an denselben Ort: Silvaplana im Engadin. Das Windsurfen sei hier einzigartig, findet Björn Dunkerbeck. Die Berge, die klare Luft und die hervorragenden Bedingungen mit dem Malojawind machen diese Region so speziell für ihn. Deshalb nennt der 41-fache Windsurfweltmeister den Silvaplanersee auch sein Heimrevier, sagt er in der aktuellen «Schweizer Illustrierten». 

Seit 25 Jahren kommt der gebürtige Däne mit dem holländischen Pass regelmässig ins Oberengadin. 2007 verlegte er sogar seinen offiziellen Wohnsitz nach Silvaplana. Für einen Globetrotter wie ihn ist die zentrale Lage der Schweiz der ideale Aufenthaltsort. Hier kann die Surflegende gut ihr Höhentraining absolvieren: im Sommer auf dem Surfbrett und dem Mountainbike, im Winter auf dem Snowboard. Ebenso vorteilhaft für den mehrfachen Millionär: ein Steuerfuss von 67 Prozent. 

Der 1 Meter 91 grosse Hühne mit der blonden Mähne und dem Dreitagebart fühlt sich auf der ganzen Welt zuhause. Und ist es auch. Jeweils einen Monat im Jahr lebt er mit seiner spanischen Frau Maria, 33, den Kindern Liam, 8, Alba, 9, und Martina, 5, auf Hawaii und in seinem Haus auf Gran Canaria. Er spricht mit seiner Familie Spanisch und beherrscht noch sechs weitere Sprachen. Unter anderem Deutsch und Portugisisch. 

Seit 26 Jahren fährt Björn im Weltcup mit, hat über 170 Einzelsiege geholt und wurde Weltmeister in allen Disziplinen. Nicht zuletzt dank seinen aussergewöhnlichen technischen Fähigkeiten. «Björn ist ein Naturtalent», sagt die zweite Surf-Ikone Robby Naish über seinen Kollegen. Dunkerbeck kennt keine Angst und wagt sich regelmässig in bis zu zwölf Meter hohe Wellen. Er hält den Open-Ocean-Speed-Weltrekord und: hat einen starken Willen. «Für mich gibts nur eines: gewinnen. Sonst muss man nicht an den Start.»

Es scheint, als trete Sohn Liam in seine Fussstapfen. Der Dunkerbeck-Spross surft wie auch sein Vater besonders gerne auf dem Silvaplanersee. Schon in Alter von einem Jahr stand er auf dem Surfbrett. Doch «einen Tipp kann er ab und zu noch gebrauchen», sagt der Papa lachend.

 

 

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