Kranker Höhepunkt einer kaputten Ehe Johnny Depp schnitt sich aus Eifersucht eine Fingerkuppe ab

Im Scheidungskrieg zwischen Amber Heard und Johnny Depp kommen immer absurdere Details ans Licht. Während eines mehrstündigen Verhörs erzählte die Noch-Ehefrau von einer blutigen Szene, die nichts für schwache Nerven ist. 
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Johnny Depp - mit einbandagierter Hand - und Amber Heard: Dieses Bild ist kurz nach dem Streit entstanden.

Der blutige Vorfall ereignete sich im März vergangenen Jahres in Australien. Nur einen Monat nachdem sich Amber Heard und Johnny Depp das Ja-Wort gegeben hatten. Sie stritten sich heftig, der Schauspieler warf seiner Frau eine Affäre mit US-Schauspieler Billy Bob Thornton, 61, vor. Das erzählt die 30-Jährige am Montag während einer siebenstündigen Anhörung vor Gericht - und sie geht ins Detail, liefert weitere Beweise für Depps unerträgliche Wutausbrüche.

An besagtem Tag im März war der 57-Jährige betrunken und vollgepumpt mit Ecstasy. Er schmiss mit Flaschen um sich, zerschlug Fenster und schnitt sich wegen der herumfliegenden Glassplitter eine Fingerkuppe ab (TMZ.com veröffentlichte ein Bild, das nur für Hartgesottene ist). Statt sich zu beruhigen und zum Arzt zu gehen, fuhr Depp mit seinem Tobsuchtsanfall fort, tauchte seinen malträtierten Finger in schwarze Farbe und schmierte mit einem Gemisch aus Blut und Tinte an einen Wandspiegel die Worte: «In der Hauptrolle - Billy Bob und Easy Amber».

Seinen Finger liess Depp erst am nächsten Tag behandeln. Da war es allerdings schon zu spät, um die Fingerkuppe wieder anzunähen. Ärzte mussten schliesslich Haut von seiner Hand nehmen und an die betroffene Stelle nähen.

Depp und Heard gaben Ende Mai die Trennung nach 15 Monaten Ehe bekannt. Sie wirft ihm häusliche Gewalt vor, Depp jedoch bekommt Rückendeckung von seinen Freunden und früheren Verflossenen und beschimpfen Heard als Lügnerin. Am Mittwoch könnte es zum Showdown kommen, wenn bei einem erneuten Termin beide Parteien zu erscheinen haben. 

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