Verona Pooth Kurz nach Schwangerschaft: Sie will adoptieren!

Vor drei Monaten gebar Verena Poth ihren zweiten Sohn. Nun zeigt sie Baby Rocco erstmals der Öffentlichkeit und spricht über ihr neues Leben: über ihre Gelassenheit, ihren «typischen Mann» Franjo - und ihre Adoptionspläne.

Man kennt sie als quirlige und aufgedrehte Werbe-Ikone. Das war einmal. Seit der Geburt ihres Sohnes Rocco Ernesto am 4. Juni 2011 ist Verona Pooth, 43, «ein ganz anderer Mensch» geworden, sagt sie in der aktuellen «Bunte», in der sie erstmals auch ihr Baby zeigt. Nichts bringe sie mehr so schnell aus der Ruhe. «Früher war es für mich schon zu zeitaufwändig, andere ausreden zu lassen.» Für den kleinsten Pooth-Spross exisitieren bereits mehrere Kosenamen: Blauauge, kleiner Milchdieb, Süssmaus oder Pippimaus zum Beispiel.

Noch befindet sich die zweifache Mutter in der Babypause. Doch Ende Jahr will sie wieder zurück auf den Bildschirm. Sechs Kilo müssen bis dahin noch runter - ein Personaltrainer soll ihr dabei behilflich sein. «Im Winter soll ich für meine Kik-Bademodenkollektion Print- und TV-Werbung machen. Dafür muss ich gut in Form sein.»

Ihr Mann Franjo, 42, unterstützt sie dabei. «Windeln wechseln, füttern - das beherrscht er alles perfekt», schwärmt Verona. Doch gehe es um die Nächte, verhalte er sich «wie ein typischer Mann. Er stellt sich nachts tot und bekommt gar nicht mit, wenn Rocco nach seiner Milch schreit». Zudem bedauert sie, dass ihr Mann so viel unterwegs sei. Er habe wahnsinnig viel um die Ohren, sei meistens von frühmorgens bis spätabends im Büro und oft beruflich in Hongkong.

Dennoch denken die Pooths bereits über Familenzuwachs nach - die Initialzündung kam von Sohn San Diego, 7. «Diego fragte: ‹Mamiti, wann kriegst du das nächste Baby?› Ich sagte: ‹Diego, meine Güte! Soll die Mami denn noch mal so einen dicken Bauch kriegen?› Und er meinte: ‹Nur noch einmal! Bitte!›» Darauf habe sie lange über eine Adoption nachgedacht - inzwischen sei die Idee gar zu einem konkreten Vorhaben gereift. «Ich habe schon jede Menge Telefonate geführt und mir Informationsmaterial besorgt», erzählt Verona.

Woher soll denn das Kind kommen? Welches Geschlecht soll es haben? Sie weiss es selbst noch nicht: «Das soll ja keine Shoppingtour werden. Ich denke, man spürt, welches Kind zu einem gehören soll. Woher es dann kommt, ist egal.» Klein Diego hingegen hat schon klarere Vorstellungen: Es soll ein Brüderchen sein - schliesslich habe er bislang nur Jungsspielzeug.

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