Vogel, Bleibtreu & Co. McDonalds-Werbung schadet ihrem Image

Damit haben Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu und Alexandra Maria Lara bei ihrem Vertragsabschluss wohl nicht gerechnet. Weil die beliebte deutsche Schauspielergarde für einen Fast-Food-Konzern Werbung macht, laufen die Fans Sturm.

Dass ausgerechnet ihre Leinwand-Lieblinge Werbung für McDonalds machen, stösst den Fans von Alexandra Maria Lara, 34, Jürgen Vogel, 45, und Moritz Bleibtreu, 41, sauer auf. Massentierhaltung, Dumpinglöhne und Umweltzerstörung liessen sich ihrer Meinung nach nur schwer mit den sonst so sozialkritischen Schauspielern vereinbaren. 

«Echt shocking, dass Du für die Supersize-me-Gierhälse käuflich bist», schreibt ein Fan auf der Facebook-Seite von Moritz Bleibtreu. Ein anderer zeigt sich ebenfalls enttäuscht von dem McDonalds-Testimonial: «Filme wie ‹Free Rainer› drehen und dann seh ich Dich in der McDoof Werbung... Moritz Digga, was da los!?» 

Auch sein Kollege Jürgen Vogel bekommt sein Fett weg. Anhänger des Hamburger Schauspielers, der bislang als politischer und authentischer Rebell galt, posten Fotos von abgeschlachteten Schweinen und gequälten Kühen auf seiner Fanseite. «Hat McDonalds Ihre Familien in seiner Gewalt und droht, sie umzubringen oder was in Dreiteufelsnamen veranlasst einen bis dato authentischen, sympathischen und menschlich daherkommenden Schauspieler wie Sie zu diesem Totalausfall? Ich habe Sie und auch die anderen ‹Kollegen› bisher für intelligenter und weniger korrupt gehalten», fragt ein Facebook-User und doppelt nach: «Echt traurig, wo ist ihr Rückrat geblieben?» 

Alexandra Maria Lara bekommt die Wut ihrer Verehrer ebenfalls zu spüren. «Schade, dass Sie für diese Drecksfirma McDonalds werben... Da hätte ich mehr erwartet. Dies betrifft auch ihre Kollegen! Sie sollten sich schämen», schreibt dieser via ihrem sozialen Netzwerk.

Bislang hat sich keiner der unter Beschuss stehenden Schauspieler zu Wort gemeldet. Doch während ihr Image darunter leidet, geht die Rechnung des Konzerns auf: Auf Youtube verbuchen die «1+1»-Spots teilweise mehr als 100'000 Klicks. 

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