Micaela Schäfer & Georgina Zwei TV-Luder an der Uni St. Gallen

Micaela Schäfer und Georgina - zwei Trash-Queens aus dem deutschen Dschungelcamp und «Der Bachelor» - tauchten am Dienstag überraschend an der Uni St. Gallen auf. Einen akademischen Abschluss strebt aber keine der beiden an. Vielmehr sollten sie partyhungrige Studenten anlocken. Die Uni ist gar nicht begeistert. 

Am Dienstag konnten sich die Studenten der Uni St. Gallen Informationen zum bevorstehenden Semesterbeginn holen. Doch nicht nur das Vorlesungsverzeichnis, auch spärlich bekleidete TV-Damen aus dem deutschen Fernsehen lenkten die Aufmerksamkeit auf sich. Nacktmodel Micaela Schäfer, 29, und Georgina, 23, beide bekannt aus dem RTL-Dschungelcamp, sorgten mit ihrem Besuch für Verwirrung auf dem Campus. Die eine tauchte in silbernen Latexleggins, ultrahohen High Heels und einem Bikinioberteil auf, die andere in einem kurzen weissen Kleidchen und pinkfarbenen Pumps. 

Noch nie zuvor hatte Micaela eine Uni von innen gesehen und freute sich via Facebook über ihre Premiere: «Gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Uni besucht - die Elite Wirtschafts Universität St. Gallen (HSG). Hat super viel Spass gemacht, und ich hätte sicherlich studiert, wenn es das Fach Erotikwissenschaften gegeben hätte.» Auch die ehemalige Bachelor-Kandidatin postete ein Foto von ihrem Ausflug und schrieb: «Semesterstart an der Uni in St. Gallen und später gehts ab zur Eskalation ins Trischli.»

Die beiden Partygirls hatten sich nicht etwa für Banking und Finance oder Rechtswissenschaften eingeschrieben. Micaela und Georgina wurden für Promotionszwecke gebucht. Und dahinter steckte nicht die Universität, sondern diverse St. Galler Clubs, die für ihre Studentenpartys werben. 

Die HSG selbst wusste nicht einmal vom Besuch der deutschen Trash-Queens. «Wir haben, nachdem Frau Schäfer bereits auf dem Campusgelände war, davon Kenntnis erhalten», stellt Marius Hasenböhler, Leiter Kommunikation, auf Anfrage von SI online klar. Und fügt an: «Die Startwoche wird leider offenbar für Promotionstouren von Clubs missbraucht. Solche Aktionen sind auf dem Campus nicht erlaubt, und wir hoffen, solche Vorfälle werden sich nicht wiederholen.»

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