Michael Douglas über Oralsex-Skandal «Ich bereue es so, Catherine damit blamiert zu haben»

Nach seiner Zungenkrebs-Erkrankung machte Michael Douglas mit äusserst fragwürdigen Oralsex-Aussagen auf sich aufmerksam. Nun entschuldigt sich der Schauspieler öffentlich für seine Äusserungen - allen voran bei seiner Frau Catherine Zeta-Jones.

Es war die wohl schlimmste Zeit seines Lebens. 2010 wurde bei Michael Douglas, 70, Zungenkrebs diagnostiziert, sieben Wochen lang machte der Schauspieler eine Chemotherapie und wurde bestrahlt. Drei Jahre später sorgte er dann in einem Interview über seine Krankheit und die Genesung für einen Skandal. Damals meinte er, sein Zungenkrebs komme von Oralsex. Eine Aussage, die er heute zutiefst bereut.

Eigentlich wollte er bloss die Öffentlichkeit und vor allem Jugendliche vor dem Virus HPV warnen, das unter anderem bei Oralsex übertragen wird und verschiedene Krebsarten auslösen kann. Doch was gut gemeint war, ist bei seiner Ehefrau Catherine Zeta-Jones, 45, gar nicht auf Anklang gestossen. Nach der Veröffentlichung des Interviews spekulierten die Medien, ob Douglas seine Gattin betrogen hatte. Oder ob er sich bei ihr mit HPV angesteckt hatte. «Ich bereue es so, Catherine damit blamiert zu haben. Und ihre Familie», sagt der Schauspieler nun in einem Interview mit der «Daily Mail».

Kurz nach seiner damaligen Oralsex-Aussage legte das Paar eine Beziehungspause ein. Douglas' Kranheit zehrte an den Nerven seiner Ehefrau, zudem litt Zeta-Jones an einer bipolaren Störung. Damals sagte sie, sie sei ein Wrack. Mittlerweile hat sich das Paar aber versöhnt, im kommenden November feiert es seinen 15. Hochzeitstag. «Es fühlt sich grossartig an», so der Oscar-Gewinner. Die Trennung auf Zeit habe sie noch enger zusammengeschweisst. «Wir hatten ein kleines Schlagloch in unserer Strasse», beschreibt Douglas die Situation rückblickend. Und fügt an: «Ich liebe Catherine mehr als je zuvor. Und ich hoffe, das Gefühl beruht auf Gegenseitigkeit.»

Auch die Depressionen habe seine Frau mittlerweile im Griff. Nicht einmal das Älterwerden könne ihr etwas anhaben. «Sie fühlt sich wohl damit und ich denke, sie fühlt sich wohl, so wie sie ist. Sie sieht noch immer fabelhaft aus.» Neben seiner Frau sind ihm die gemeinsamen Kinder besonders wichtig. Seit er vom Krebs geheilt ist, verbringt er viel mehr Zeit mit seiner 12-jährigen Tochter und seinem 14-jährigen Sohn. «Ich bringe Carys ins Tanzen und nehme sie mit zu Broadway-Aufführungen - das ist etwas, das wir miteinander teilen.» Und auch mit Dylan hat er Gemeinsamkeiten. «Er und ich sind beide Taucher, wir waren kürzlich in Costa Rica. Er macht das sehr gut.»

Und was ist mit seinem ältesten Sohn Cameron? Der 36-Jährige, der aus einer früheren Ehe stammt, sitzt im Gefängnis - wegen Drogenhandels. «Ich besuche ihn oft», so Douglas. Seinem Ältesten gehe es den Umständen entsprechend gut. «Es ist ein Albtraum. Er ist schon viel länger drin, als er sein sollte, aber hoffentlich hat das bald ein Ende.» Dass sein Sohn im Gefängnis sitzt, hat aber nicht nur schlechte Seiten, findet Douglas. «Es ist sehr hart, aber es war auch eine Lehre.» Sobald er es schaffe, ihn aus dem Gefängnis zu holen, wolle er sich mehr um ihn kümmern.

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