Sie galt als geheilt Miriam Pielhau ist an Krebs gestorben

Im März erst sprach Miriam Pielhau über ihren jahrelangen Kampf gegen den Krebs. Die Moderatorin galt als geheilt, jetzt ist sie im Alter von 41 Jahren gestorben.
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«Sterben ist keine Option», sagte Miriam Pielhau in einem ihrer letzten Interviews.

Der Krebs muss mit voller Wucht zurückgekommen sein. Miriam Pielhau ist am Dienstag, 12. Juli 2016, im Alter von 41 Jahren gestorben, wie ihr Management am Mittwoch mitteilt. Die Nachricht kommt überraschend, erst im März gab die Moderatorin ein ausführliches Interview zum Kampf gegen ihre Krankheit. Damals sagte sie: «Meine Ärztin bestätigte, dass ich keine Metastasen mehr habe. Nirgendwo in meinem Körper. Soweit man das messen kann, bin ich also krebsfrei.»

2004 überlebte Pielhau den Tsunami in Thailand, 2008 war sie an Brustkrebs erkrankt, besiegte die Krankheit und brachte 2012 eine Tochter zur Welt.

«Ich bin noch nicht fertig mit diesem Leben»

Ganze fünf Jahre galt sie als geheilt, dann kam der Krebs zurück. «Unheilbar», so die Diagnose. Doch die Deutsche kämpfte weiter. Ihre Erfahrungen hielt sie in Büchern fest. Nach «Fremdkörper» verfasste sie «Dr. Hoffnung».

Ihr unerschütterlicher Wille sollte anderen Betroffenen helfen. Warum sie nie aufgab? «Ich war und bin noch nicht fertig mit diesem Leben - dieses Gefühl habe ich nie verloren. Ich habe doch dieses Kind. Ich will sie gross werden sehen», erklärte sie damals. Und: «Sterben war für mich zu keinem Zeitpunkt eine Option.»

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