Sex, Heiratsanträge und ganz viel Romantik Diese Liebes-Geschichten schreibt Olympia

Die Olympischen Spiele haben noch viel mehr zu bieten als Weltrekorde, Medaillen und Hochspannung. Der sportliche Grossanlass beflügelt auch so manche Athleten und ihre Partner - für die einen endet es mit einem Ja-Wort, für andere mit dem Rauswurf aus dem Team. 
Charlotte Dujardin Rio 2016 proposal
© Reuters

Charlotte Dujardin über den Antrag: «Er ist verrückt und hat es schon jedem erzählt. Jetzt kann ich ja gar nicht mehr Nein sagen.»

Charlotte Dujardin kann ihr Glück kaum fassen. Erst gewinnt die Britin an den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille im Dressurreiten - es ist bereits ihre Dritte in dieser Disziplin -, dann kommt der Heiratsantrag, als sie sich gerade mit ihren Teamkollegen über den Sieg freut. «Können wir jetzt endlich heiraten?», heisst die Botschaft auf Dean Wyatt-Goldings T-Shirt. 

«Ja», lautet Dujardins Antwort, bei der vor Freude ein paar Tränen fliessen. Wie die 31-Jährige dem «Mirror» verrät, ist es aber nicht der erste Heiratsantrag ihres Freundes. Er stellte ihr schon 2008 die Fragen aller Fragen, auch damals sagte sie Ja. Seither trägt sie einen Verlobungsring an ihrem Finger. Doch vor den Traualtar haben sie es bislang nicht geschafft. «Nach den Olympischen Spielen in London versprach ich ihm, ihn zu heiraten. Doch es passierte einfach nicht zwischen all den Wettkämpfen.» Bleibt zu hoffen, dass es jetzt nach Rio passiert...

Zu den Liebes-Geschichten bei Olympia trägt auch der britische Geher Tom Bosworth, 26, bei. An der Copacabana kniet er vor seinem Freund Harry Dineley nieder - und bekommt ebenfalls ein «Ja». 


Ein entsprechender Ring darf natürlich nicht fehlen. Diesen postet sein Verlobter auf Twitter:


Romantisch gehts mit einem Turmspringer-Pärchen weiter. Nach ihrer Silbermedaille vom 3-Meter-Brett hält Qin Kai, ebenfalls Turmspringer, um He Zis Hand an. Ihre Antwort: «Ja.» Unter Tränen steckt er ihr den Ring an. 

Olympia 2016 Rio Olympics Liebe Heiratsantrag Qin Kai He Zi
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Tränen der Freude: Qin Kei (l.) und He Zi. 

Viel Liebe liegt auch bei den temperamentvollen Brasilianern in der Luft. Allerdings zu viel nach dem Geschmack des Synchron-Turmspringer-Teams, wie die brasilianische Zeitung «O Globo» berichtet. Ingrid De Oliveira, 20, vergnügt sich einen Tag vor dem Wettkampf mit dem Kanuten Pedro Gonçalves im Bett. Um ungestört zu sein, schmeisst sie ihr Turmspring-Gspänli Giovanna Pedroso, 17, aus dem Zimmer. Die Folge: Das Duo landet auf den letzten Platz. Sehr zur Enttäuschung von Pedroso. «Ich habe seit vier Jahren gewartet, bei Olympia dabei zu sein und ihr war es lieber, Spass zu haben.» Aufgrund des Vorfalls wird die liebestolle De Oliveira aus dem Team geworfen. 

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