Jan Gudde kandidiert als Mr. Right Rafael Beutl macht seinen Bruder zum Star

Die Brüder trennen 10 Jahre, aber Rafael Beutl und Jan Gudde verbindet neben der gemeinsamen Mutter eine innige Beziehung. SI online trifft die beiden beim Sport am schönen Crestasee.
Rafael Beutl und Jan Guide Crestasee
© Joseph Khakshouri

Die Brüder Jan Gudde und Rafael Beutl verbindet eine starke Beziehung.

Es klingt wie eine Liebeserklärung: «Er bringt das perfekte Gesamtpaket mit: Aussehen, eine super Ausstrahlung, gute Grundwerte und das perfekte Alter, um junge Menschen positiv zu beeinflussen.» Rafael Beutl, 32, schwärmt, wenn er von seinem 10 Jahre jüngeren Bruder zu sprechen beginnt. Aktuell kandidiert Jan Gudde, 22, als «Mr. Right», eine Art moderner Mister Schweiz, der über die Sozialen Medien gefunden werden soll.

Für den Nachzügler war Beutl schon immer ein Vorbild. Deshalb wollte der gelernte Schreiner auch in seine Fussstapfen treten. «Als mich Rafael vor Jahren für die Teilnahme bei der Mister-Teenie-Wahl überredet hat, startete ich mit dem Modeln», erzählt Jan Gudde. Mittlerweile hat er einiges an Erfahrung gesammelt.

Rafael Beutl und Jan Gudde Crestasee
© Joseph Khakshouri

Neben dem Modeln ist der Sport eine Gemeinsamkeit der Brüder. Beim Joggen am schönen Crestasee geniessen die beiden die letzten Sonnenstrahlen.

«Ich war sozusagen sein Lehrmeister», erklärt Rafael Beutl und lacht. «Das bedeutet aber auch, dass er einige meiner negativen Eigenschaften übernommen hat.» Die Pünktlichkeit und das Organisatorische habe er ebenfalls nicht ganz im Griff.

Dafür hat der «Mister Right»-Kandidat andere Qualitäten. «Den Ehrgeiz hat er nicht von mir. Er ist um einiges disziplinierter», gesteht Beutl. Da stimmt Gudde jedoch nicht ganz zu. «Sonst wärst du nicht da, wo du jetzt bist.»

Galerie: Das Trainingscamp der Mr.-Right-Kandidaten

Zu viel Ehrgeiz im Beruf kann aber auch dazu führen, dass die Liebsten zu kurz kommen. Das merkt nicht nur der grosse Bruder. «Meine Freundin braucht wahnsinnig viel Verständnis», erklärt Gudde. Neben dem Modeln ist er im Büro eines Sportgeschäfts als «Meitschi für alles» beschäftigt und treibt täglich Sport. Da bleibt nicht viel Freizeit. Dennoch kann er auf die Unterstützung seines Schatzes zählen.

Die vielen Termine und Ausland-Aufenthalte nimmt der 22-Jährige stets alleine wahr. «Das braucht viel Vertrauen ihrerseits», gesteht er. Auch bei Rafael Beutl und seiner Langzeit-Partnerin Mirjam Jäger, 35, ist Eifersucht ein Thema. «Aber ich sehe das gar nicht so negativ. Jemand, der nicht eifersüchtig ist, empfindet vielleicht nicht so viel für den anderen», erklärt er.

Raphael Beutl und Jann Gudde Crestasee
© Joseph Khakshouri

Jan Gudde möchte die schöne Aussicht mit seinen Instagram-Followern teilen. Beim Fotografieren gibt der grosse «Brüetsch» gerne Posing-Tipps.

Ganz am Anfang seiner Karriere steht Jan Gudde nicht. Dennoch schaut er immer noch zu seinem grossen «Brüetsch» hoch. Beim gemeinsamen Shooting ist der Blick immer leicht zu ihm gerichtet und das Nachwuchsmodel holt sich ohne zu zögern den einen oder anderen Tipp. Dennoch fühlt er sich bereit dazu, richtig durchzustarten. «Es kommt sicher einiges Unvorhersehbares auf mich zu. Aber mit einem guten Rückhalt gelingt mir das sicher.»

Rafael Beutl weiss genau, wie taff das Show-Business tatsächlich ist. «Als Person der Öffentlichkeit hat man mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Darum brauchst du eine dicke Haut», erklärt Beutl. Auch die Oberflächlichkeit der Modebranche erwähnt er.  «Du musst einen Weg finden, bewusst darüber hinwegzusehen», rät er seinem Halbbruder.

Rafael Beutl und Jan Gudde Crestasee
© Joseph Khakshouri

Während Nachwuchsmodel Jan Gudde noch am Anfang seiner Karriere steht, wünscht sich Rafael Beutl nichts mehr als eine Auszeit.

Rafael Beutl ist schon lange im Geschäft. Die vielen Termine und das ständige Unterwegssein machen dem 32-Jährigen zu schaffen. «Am liebsten würde ich mir eine 3-monatige Auszeit nehmen», gesteht Rafael Beutl. «Einfach mal Pause drücken und Energie tanken.»

So weit ist sein kleiner Bruder aber noch nicht. Der hofft nämlich momentan auf ganz viele Stimmen beim wöchentlichen Voting der «Mister Right»-Wahl.

 
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