Gotye, Cher & Co. R.I.P.: Wenn Stars irrtümlich für tot erklärt werden

Das Internet ist gnadenlos. Ist eine Nachricht erst einmal publik, verbreitet sie sich wie ein Lauffeuer. Egal, ob sie wahr ist oder nicht. Gotye staunte, als er am Sonntag - quicklebendig - von seinem Suizid erfuhr. Der Musiker ist nicht der einzige, der schon seine eigene Todesanzeige lesen musste.

Schockmeldung! Gotye, 32, hat sich mit einer 9-Millimeter-Pistole erschossen, berichtete CNN am Sonntag. Um 4.45 morgens sei der «Somebody That I Used To Know»-Sänger für tot erklärt worden. Die Nachricht machte rasch die Runde, bestürtze Fans meldeten sich. Wenig später konnten sie jedoch aufatmen: «Ich bin nicht gestorben», twitterte der Totgeglaubte selbst.

Ausgerechnet der seriöse amerikanische News-Kanal hatte die Falschmeldung verbreitet. Inzwischen hat ein Sprecher Stellung genommen: Der Sender sei nicht verantwortlich, betont er. «Auf ‹iReport› laden wir Leute von überall her ein, Geschichten, Fotos und Videos zu posten, von denen sie glauben, dass sie Aufmerksamkeit verdient haben.» Die Nachricht von Gotyes Suizid hätten die Moderatoren innert weniger Minuten wieder beseitigt. Offensichtlich zu spät - die Todesmeldung hatte sich da schon auf Twitter verbreitet.

Was dem australischen Musiker am Wochenende passiert ist, haben auch schon viele andere Stars erlebt. «Death Hoax» nennen sich diese irrtümlichen Todesnachrichten. Sehen Sie in der SI-online-Bildergalerie, wer schon Opfer von ihnen wurde.

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