Was macht eigentlich... ...Schauspieler Michael J. Fox?

In den 80er- und 90er-Jahren gehörte Michael J. Fox zu den aufstrebenden Hollywood-Schauspielern. Im Jahr 2000 zog er sich mehr und mehr aus dem Showbusiness zurück und machte sich für die Erforschung der degenerativen Krankheit Parkinson stark - er selbst leidet darunter. Heuer meldet sich Michael J. Fox im Fernsehgeschäft zurück. Ab Herbst ist im amerikanischen Fernsehen seine neue Comedy-Show zu sehen.

Auf diese Nachricht haben seine Fans lange Zeit gewartet: Michael J. Fox, 51, ist ab Herbst 2013 wieder regelmässig im TV zu sehen. In der «Michael J. Fox Show», die auf dem amerikanischen Sender NBC ausgestrahlt wird, spielt er gewissermassen sich selbst - denn auch sein Charakter, der Nachrichtensprecher Mike Henry, leidet an Parkinson und nimmt sich eine Auszeit vom Showgeschäft. Fünf Jahre später steigt er wieder in seinen Beruf ein, weil das Leben zu Hause ebenfalls Gefahren birgt:

GASTAUFTRITTE & EINSATZ FÜR FORSCHUNG:
Von 2000 bis 2012 übernahm Michael J. Fox immer wieder kleinere Rollen in TV-Serien. Seine Parkinson-Erkrankung war dabei ein ständiger Begleiter, trotzdem meisterte er seine Auftritte mit Bravour. Im Jahr 2011 liess er sich gemeinsam mit dem Topmodel Tatjana Patitz von Sänger Bryan Adams in New York fotografieren. 2010 übernahm der Schauspieler für acht Folgen eine Rolle in der amerikanischen Serie «The Good Wife». 2006 trat er in «Boston Legal» auf - er spielte einen reichen Unternehmer, der Lungenkrebs hat. In «Scrubs - Die Anfänger» absolvierte Michael J. Fox ebenfalls einen Gastauftritt. Als Dr. Kevin Casey mimte er einen Arzt, der an einer Zwangsneurose leidet. Nebenbei lieh der Schauspieler seine Stimme Animationsfiguren, wie zum Beispiel in den Filmen «Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt» und «Stuart Little». In diesen Jahren setzte sich der an Parkinson Erkrankte verstärkt für die Forschung ein. Mit seiner Stiftung «The Michael J. Fox Foundation», die er im Jahr 2000 gründete, unterstützt er die Suche nach einem Heilmittel für die tükische Krankheit. Bis heute konnte er mit seiner Stiftung 315 Millionen Schweizer Franken an Spendengeldern sammeln. Für sein Engagement wurde Fox 2010 vom Karolinska Institut in Schweden ein Ehrendoktortitel verliehen.

«CHAOS CITY» & PARKINSON-DIAGNOSE:
1996 bis 2000 spielte der Schauspieler in der Serie «Chaos City» den stellvertretenden Bürgermeister Mike Flaherty:

Für seine Leistungen wurde er in den Jahren 1998, 1999 und 2000 mit einem Golden Globe geehrt:

1998 teilte Michael J. Fox der Öffentlichkeit mit, dass er seit sieben Jahren an der degenerativen Krankheit Parkinson leidet. Aufgrund seiner Krankheit gab er bekannt, dass er aus der TV-Show «Chaos City» aussteigt, da er mehr Zeit mit seiner Frau Tracy Pollan, 52, und seinen Kindern verbringen wollte. Im Jahr 1991 wurde bei Michael J. Fox Parkinson diagnostiziert, nachdem er ein Jahr zuvor beim Filmdreh zu «Doc Hollywood» erste Symptome wahrnahm - damals war der Schauspieler 29 Jahre alt.

DER ANFANG EINER GROSSEN KARRIERE:
Mit der Rolle des Zeitreisenden Marty McFly spielte sich Michael J. Fox im Film «Zurück in die Zukunft» 1985 in die Herzen der Zuschauer und Kritiker. Dem Schauspieler gelang es mit dem Film, Hollywood für sich zu gewinnen:

Doch seine Karriere nahm bereits früher seinen Anfang. Von 1982 bis 1989 stand Michael J. Fox für die Sitcom «Familienbande» vor der Kamera. Eigentlich sollte er nur eine grössere Nebenrolle darstellen, doch weil der Schauspieler seinen Job so hervorragend erledigte, wurde er zum Hauptdarsteller der Serie. 1989 gewann Fox für seine Rolle als Alex P. Keaton einen Golden Globe Award. In den drei Jahren zuvor, wurde er jeweils mit einem Emmy Award für seine Leistungen geehrt:

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