Was macht eigentlich... ...Schauspieler Wentworth Miller?

Nach der Erfolgsserie «Prison Break» konnte Wentworth Miller nur noch kleinere Rollen in Filmen und Serien ergattern. Nun meldet sich der Schauspieler zurück - mit dem Film «The Loft».

Frauen schmachten ihn an, Männer wollen sein wie er - die Rede ist von «Prison Break»-Darsteller Wentworth Miller, 40. Mit der Serie schafft er über Nacht den Durchbruch. Doch nachdem die Geschichte über den Architekten, der seinen Bruder aus dem Gefängnis retten will, abgesetzt wird, ist der Schauspieler nur noch in kleineren Rollen zu sehen. 

2012: NEUE FILME
Heuer können sich Wentworth Millers Fans freuen. Der Schauspieler meldet sich mit seinem neuen Film «The Loft» zurück. Nach kleinen Gast- und Nebenrollen spielt er nun neben James Marsden und Karl Urban eine der Hauptrollen. Ebenfalls im Film zu sehen ist die Schweizer Schauspielerin Isabel Lucas:

Doch der «Prison Break»-Darsteller kehrt nicht nur auf die Leinwand zurück. Die Dreharbeiten zum Film «Stroker», für den er 2010 das Drehbuch geschrieben hat, befinden sich in der Endphase. Für den Streifen wurden Stars wie Nicole Kidman, Mia Wasikowska und Matthew Goode verpflichtet:

2010-2011: KLEINE GASTROLLE UND AUSZEICHNUNG FÜR DREHBUCH
Als Ted Foulke geht Miller 2010 unter die Drehbuchautoren - mit Erfolg. Er schreibt sowohl «Stoker» als auch dessen Prequel «Uncle Charlie». Gegenüber MovieLine.com erklärt der Schauspieler: «Ich habe das Pseudonym nicht gewählt, um meine Identität zu schützen. Ich wollte einfach nur wissen, ob es die Skripte ohne meinen berühmten Namen schaffen.» Sein Plan ist aufgegangen: Im selben Jahr landet Millers Drehbuch «Stoker» auf der «Black List» der zehn besten, nicht-produzierten Drehbücher. Im Juli 2011 wird bekannt, dass sein Film 2013 in Amerika Premiere feiern soll. Neben seiner Arbeit als Autor hat Miller einen Gastauftritt in der Serie «Dr. House». Im Film «Resident Evil: Afterlife» spielt er den Charakter Chris Redfield.

2005-2009: MUSIKVIDEOS UND «PRISON BREAK»
Nachdem Miller 2005 mit der Serie «Prison Break» über Nacht zum Star wird, engagiert ihn Mariah Carey für ihre Musikvideos «It's Like That» und «We Belong Together»:

In der Pilot-Folge der Serie «Ghost Whisperer» spielt er den Geist von Sgt. Paul Adams:

Bis 2009 dauert sein Engagement in der TV-Serie «Prison Break». Es ist der Höhepunkt seiner Karriere. Als Michael Scofield will er seinem Bruder, der zu Unrecht in Haft sitzt und zum Tode verurteilt wurde, zur Flucht aus dem Gefängnis verhelfen:

Sowohl Fans als auch Kritiker lieben Wentworth Miller in der Rolle des tätowierten Fluchtplan-Genies und belohnen ihn 2005 mit einer Emmy- und einer Golden-Globe-Nominierung in der Kategorie «Bester Schauspieler in einer Drama-Serie». Für seine Rolle sitzt der Schauspieler vier Jahre lang - täglich - für drei bis fünf Stunden in der Maske. Die Tattoos, die seinen ganzen Oberkörper zieren, müssen vor jedem Dreh aufgeklebt und aufgemalt werden:

2007 bekommt Wentworth Miller die Schattenseite seiner Karriere zu spüren. Es wird gemutmasst, dass der Schauspieler schwul sei. Vor allem Star-Blogger Perez Hilton hält an diesem Gerücht fest. Im Interview mit der Website EdgeBoston.com sagt er: «Ich glaube nicht, dass Wentworth Miller schwul ist. Ich weiss es. Einer meiner besten Freunde war mit Wentworth Miller zusammen. Und ich kenne die Person, die er zurzeit datet.» Miller selbst erzählt, dass er für diese Berichte nur ein müdes Lächeln übrig habe.

1996-2003: LEBEN VOR KARRIERE
Bereits an der Universität sammelt der Schauspieler Erfahrungen auf der Bühne - mit der Acapella-Gruppe Princeton Tigertones:

Nach seinem Bachelor-Abschluss in Englischer Literatur zieht es den Schauspieler 1996 nach Hollywood. Dort arbeitet er in der Entwicklungsabteilung einer Fernsehproduktionsfirma, bevor er 1998 in der Serie «Buffy - Im Bann der Dämonen» seinen ersten Auftritt im Fernsehen hat. 2003 hat Wentworth Miller seine erste grössere Filmrolle an der Seite von Nicole Kidman. In «The Human Stain» spielt er die jüngere Version von Anthony Hopkins' Charakter Coleman Silk.

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