Brustamputation und Kinderlosigkeit Shannen Doherty spricht über ihre Krebserkrankung

Während eines emotionalen TV-Auftritts spricht Shannen Doherty über ihre Brustkrebserkrankung. Als sie über ihre Erfahrungen spricht, kämpft sie vor laufender Kamera mit den Tränen. Und sie verrät, dass sie nicht mehr schwanger werden kann.
Shannen Doherty Krebs Brustkrebs heute
© Getty Images

Shannen Dohertys Wunsch nach eigenen Kindern bleibt ihr verwehrt.

Vor etwa einem halben Jahr machte Shannen Doherty ihre Brustkrebserkrankung öffentlich. Nun verrät sie in der TV-Sendung «The Dr. Oz Show», dass sie aufgrund ihrer Therapie nicht mehr schwanger werden kann. Der Tumor der Schauspielerin wird durch weibliche Geschlechtshormone wie Östrogen zum Wachsen angeregt, deshalb nimmt die 44-Jährige Hormonblocker zu sich. «Ich bin nun 44 und mein Mann und ich wünschten uns eigentlich Kinder», sagt sie im Gespräch mit Dr. Mehmet Oz, 55. Um doch noch das Elternglück zu erfahren, würden sie und ihr Gatte Kurt Iswarienko, 41, mittlerweile eine Adoption in Betracht ziehen.

Der Beziehung hat die Erkrankung des ehemaligen «Charmed»-Stars nicht geschadet. Im Gegenteil, das Paar, das sich 2011 das Ja-Wort gegeben hat, hält noch stärker zusammen als zuvor. «Es hat uns näher zusammengebracht. Es ist eine dieser Zeiten, in denen du merkst, ob du als Ehepaar bestehen kannst», so der Fotograf und Filmproduzent in der TV-Show. Eine starke Schulter zum Anlehnen wird Doherty demnächst brauchen. Schon bald muss sie sich operieren lassen. Ob es eine Mastektomie - wie bei Angelina Jolie - wird, sei noch nicht klar. Mittlerweile hätte sie sich jedoch mit dem Gedanken an eine Brustamputation abgefunden. «Es sind nur Brüste. Wenn ich das grosse Ganze sehe, wäre ich lieber am Leben und würde lieber mit meinem Mann alt werden.»

Dass sie sich nicht früher hat untersuchen lassen, bereut der ehemalige «Beverly Hills 90210»Star. Vor einem Jahr diagnostizierten die Ärzte den Brustkrebs bei ihr. Die Schauspielerin spürte jedoch längere Zeit vor der Untersuchung einen Knoten in ihrer Brust. Damals war sie jedoch nicht krankenversichert und ging deshalb nicht ins Spital. Ihr Management habe die Versicherungsbeiträge nicht gezahlt, verriet sie kurz nachdem ihre Erkrankung publik wurde. «Ich habe keine Ahnung, was mir diese extra Zeit ermöglicht hätte. Mein Krebs hat sich beispielsweise in einem oder zwei Lymphknoten ausgebreitet. Vielleicht hätte er sich nicht ausgebreitet.»

Auch interessant