Costner, Paltrow, Willis Sie legen sich mit Gesetz und Fans an

Es gibt in Hollywood gleich drei Verwarnungen auszusprechen und zwar an die Adressen von Gwyneth Paltrow, Kevin Costner und Scout Willis. Ihre Vergehen reichen vom kleinen Fauxpas bis hin zu Insider-Wissen.

AKTE NUMMER 1: GWYNETH PALTROW
Es ist zwar kein sogenanntes Vier-Buchstaben-Wort, aber dennoch eine Bezeichnung, die in den katholischen USA rasch für Pulserhöhungen sorgt. Noch grösser ist die Aufregung nur, wenn ein Star die «N-Bombe» zündet. Genau das hat nun Gwyneth Paltrow, 39, getan - auf Twitter! Sie schockierte Tausende ihrer Fans, als sie das Folgende postete: «Ni**as in Paris for real!» Was manche der Erbosten, die mit der Rassismus-Keule zu fuchteln begannen, vermutlich nicht wussten: Paltrow zitierte einen Songtitel von Jay-Z und Kanye West, deren Konzert sie besucht hatte. Und dort haben die beiden das Lied immerhin elf Mal gespielt.

AKTE NUMMER 2: KEVIN COSTNER
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist längst nicht vergessen. Jüngst brachte das Ereignis dem Schauspieler und Produzenten Kevin Costner, 57, («Bodyguard») eine Klage ein - und zwar von seinem Berufskollegen Stephen Baldwin, 46, («Sky Busters»). Diesem sei ein Grossgewinn durch die Lappen gegangen. Er war, wie Costner, an einer Firma beteiligt, die Zentrifugen vertreibt, mit denen man Öl von Wasser trennen kann. Kurz vor einem Millionengeschäft ist Baldwin ausgestiegen, obwohl er, wie er findet, von Costner über die bevorstehenden Verkäufe an BP hätte informiert werden müssen. Baldwins Schadenersatzforderung: 21 Millionen US-Dollar.

AKTE NUMMER 3: SCOUT WILLIS
Alkohol in der Öffentlichkeit zu konsumieren,
ist an den meisten Orten in den USA verboten. Wenn man den Ordnungshütern dann obendrauf noch einen gefälschten Personalausweis präsentiert, reicht das schon für eine Verhaftung. So geschehen im Falle von Scout Willis, 20, der Tochter von Bruce Willis und Demi Moore. Der Gerichtstermin ist für den 31. Juli angesetzt.

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