Erst verschwindet sie, dann attackiert sie Familie auf Facebook Sinéad O'Connor nennt Sohn ein «verlogenes Arschloch»

Seit Jahren quält sich Sinéad O'Connor mit Selbstmordgedanken, gilt als manisch-depressiv. Und in der Regel nutzt die Sängerin Facebook als Plattform, um Dampf abzulassen. Dieses Mal holt sie, nachdem sie kurz zuvor als vermisst gemeldet wurde, zur Verbalattacke gegen ihren Sohn aus. 
Sinead O'Connor 2015 (Nothing compares to you) Rolling Stones Cover Kritik
© Getty Images

Sinéad O'Connor hatte schon länger keine Auftritte mehr.

Angst um Sinéad O'Connor, 49: Nachdem die Sängerin am Sonntag von einer Velotour nahe Chicago nicht mehr zurückgekehrt war, wurde eine Suchaktion gestartet. Wenig später konnte die Polizei Entwarnung geben: «Sie wird nicht länger als vermisst geführt.» O'Connor meldete sich unmittelbar danach auf Facebook zurück und holte - mal wieder - zum Rundumschlag aus.

Adressiert ist der offene Brief zwar an ihren Ex-Mann John Reynolds. Doch es ist vor allem ihr gemeinsamer Sohn Jake, der sein Fett wegbekommt.

«Sag diesem Teufel von unserem Sohn, dass eine Person, die unter anderem unter Selbstmordzwang leidet, nicht manipulativ ist. Und dass er ein verfickter Chauvinist und Tyrann wie sein Grossvater ist. Ihr habt mich alle verlassen, weil ich selbstmordgefährdet bin. Ihr Mistkerle. Ihr habt mich zurückgelassen, um zu sterben.»

Damit nicht genug.

«Jake sagt, er wüsste, dass ich geisteskrank bin, aber er trampelt weiter auf dem Krüpel herum. Sag ihm, er soll nicht so tun, als würde es ihn interessieren, ob ich sterbe. Dieses kleine verlogene Arschloch. Das einzige, das ihn interessiert, ist er selbst.» 

Ihrem Ex und ihrem Vater wirft sie vor, sie in ein Spital gefahren zu haben, als sie mit Jake schwanger war. Sie sollte abtreiben. «Wie viele Frauen hast du zu Abtreibungen gezwungen, John? Hast du mitgezählt?»

Sinéad O'Connors Sohn ist an allem Schuld

Zu Jake will O'Connor keinerlei Kontakt - und deshalb sagt sie: «Deinetwegen werde ich zu keinem meiner vier Kinder zurückkehren. Leb damit. Erkläre deinen Geschwistern, warum ich weg bin. Du unchristlicher, unehrenhafter, verlogener Verbrecher. Du hast deine Mutter umgebracht.» Sie wirft ihrem Sohn unter anderem vor, sie im Spital nicht besucht zu haben, als sie vergangenes Jahr wegen eines gescheiterten Selbstmordversuchs im Spital lag. Doch da scheint noch viel mehr vorgefallen zu sein, als bekannt ist.

Sterben zu können, ist O'Connors grosser Wunsch. Ihrem Sohn sagt sie dazu: «Wenn ich es schaffen sollte, mich nicht umzubriingen, dann wirst du alle Arztrechnungen bezahlen, weil du der Chef-Organisator meiner psychologischen und emotionalen Zerstörung bist.»

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