Die Sängerin hatte eine lebensrettende Transplantation Tina Turners Ehemann hat ihr eine Niere gespendet

Rockröhre Tina Turner ist dem Tod von der Klippe gesprungen: Eine Nierentransplantation hat das Leben der Sängerin gerettet - der Spender war ihr eigener Ehemann Erwin Bach. Dies offenbart die Sängerin in ihrer neuen Biografie.
Tina Turner Erwin Bach
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Hat seiner Frau Tina Turner das Leben gerettet: Erwin Bach. 

Tina Turner, 78, und ihr Mann Erwin Bach, 62, sind seit 32 Jahren liiert, seit fünf Jahren glücklich verheiratet. Dabei ist es nicht nur der Bund der Ehe, der die beiden verbindet: Wie jetzt bekannt wird, hat Bach der Sängerin eine seiner Nieren gespendet!

Bach beharrte auf die Transplantation

Das schockierende und zugleich rührende Geständnis macht Tina Turner in ihrer Biografie «My Love Story», die am 15. Oktober erscheint und «Blick» exklusiv vorliegt. 2017 fand demnach am Universitätsspital Basel die Transplantation statt. Diese war aufgrund Turners Bluthochdruck, an dem sie seit langem litt, nötig - die «Golden Eye»-Sängerin habe diesen lange zu wenig ernst genommen, woraufhin ihre Organe so beschädigt gewesen seien, dass die Nieren nur noch zu fünf Prozent funktioniert hätten.  

Tina Turner Erwin Bach
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Ewige Liebe: Das Paar ist seit 1986 glücklich liiert.

Die US-amerikanische Sängerin, die seit 2013 auch die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, wollte ihren Mann zuerst vom risikoreichen Eingriff abbringen: «Weil ich ihn liebte, versuchte ich zunächst, ihm diesen schwerwiegenden und unumkehrbaren Schritt auszureden. Er war noch jung. Warum sollte er ein solches Risiko eingehen, nur um mir, einer deutlich älteren Frau, ein paar zusätzliche Jahre zu schenken?»

Doch ihr Mann habe seinen Entschluss gefasst: «Dachte er an seine Zukunft, dachte er an mich, und das sagte er mir auch.» So wurde Turner Bachs Niere eingesetzt - mit gutem Ausgang: «Schon einen Tag später ging es mir deutlich besser», beschreibt die Sängerin ihr Gefühl nach der Operation. Der schönste Moment aber sei derjenige gewesen, als Erwin in einem Rollstuhl in ihr Zimmer geschoben worden sei: «Ich konnte mein Glück kaum fassen, dass wir beide den Eingriff lebend überstanden hatten.»

Schlaganfall und Darmkrebs 

Wie «Blick» weiter aus der Biografie zitiert, war Turner auch vor ihrer Nierentransplantation nicht vor schweren Krankheiten verschont geblieben: «Seit meiner Hochzeit vor vier Jahren erlebte ich gesundheitlich ein derartiges Auf und Ab, dass nicht einmal ich selbst mich noch an die richtige Reihenfolge meiner medizinischen Katastrophen erinnere. Bluthochdruck. Schlaganfall. Darmkrebs. Nein! Falsch. Schlaganfall. Gleichgewichtsstörungen, dann Darmkrebs. Und jetzt Nierenversagen. Um zu überstehen, was mir auferlegt wurde, brauche ich mehr als die sprichwörtlichen neun Leben einer Katze.»

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