Für Töchterchen Suri Verlässt Tom Cruise Scientology?

Seit mehreren Monaten soll Tom Cruise seine Tochter nicht mehr gesehen haben. Unter anderem wegen seiner Zugehörigkeit zu Scientology. Das könnte sich nun ändern. Für Suri wolle der Schauspieler die Sekte verlassen, weiss ein Insider.
Suri und Tom Cruise Wiedersehen nach Trennung
© Getty Images

Sehen sich nur selten: Tom Cruise und Töchterchen Suri.

Es wäre die Sensation: Seit knapp 30 Jahren ist Tom Cruise Mitglied von Scientology - er gilt sogar als Aushängeschild der umstrittenen Organisation. Nun wolle er die Religionsgemeinschaft verlassen, berichten amerikanische Medien. Für Töchterchen Suri, 9, denke er über einen Ausstieg nach.

Ein Telefonat mit seiner Tochter habe dem 53-Jährigen die Augen geöffnet. «Sie hat ihm von ihrer Ballettklasse erzählt und wie sehr sie das Tanzen liebt.  Da hat Tom realisiert, dass er sie noch nie tanzen gesehen hat. Ihm kamen die Tränen», zitiert Hollywoodlife.com einen Insider der Zeitschrift «Star Magazine». Durch das Gespräch habe er realisiert, dass er alle wichtigen Dinge wie Geburtstage und Schulaufführungen seines Mädchens verpasse. «Sie telefonieren zwar oft und reden per Video-Chat miteinander, aber das ist nicht das Gleiche», so der Insider weiter.

Laut diverser Medienberichte habe der «Mission: Impossible»-Darsteller seine Jüngste seit mehreren Monaten nicht mehr gesehen. Das soll sich nun ändern. Doch der Sekte passt es gar nicht, dass der Ex-Mann von Katie Holmes, 36, mehr Zeit mit Suri verbringen will. Die Organisation missbilligt es, dass ihr Aushängeschild sein Kind nicht bei Scientology grosszieht. «Er befindet sich in einem Dilemma. Aber es scheint, als würde er sich endlich für seine Tochter entscheiden», so der Insider weiter.

Tom Cruise (Scientology) mit Tochter Suri im Park
© Dukas

Das letzte gemeinsame Foto von Tom und Suri Cruise entstand im April 2014. Damals spazierte der Schauspieler mit seiner Tochter durch einen Park in New York.

Mit der Religionsgemeinschaft zu brechen, ist nicht einfach, wie Ex-Mitglied Chris Shelton weiss. «Jeder, der Scientology verlässt, muss mit Konsequenzen rechnen.» Im Falle von Tom Cruise bedeute das, dass er keinen Kontakt mehr zu seinen Familienmitgliedern haben dürfe, die noch bei Scientology sind. Alleine dastehen würde der Schauspieler aber nicht. Vielleicht würde er sogar Unterstützung von seinen Ex-Frauen Katie Holmes, Nicole Kidman, 48,  und Mimi Rogers, 59, sowie seinen Adoptivkindern Connor, 20, und Isabella Cruise, 22, bekommen. Sie haben schon seit Jahren nichts mehr mit Scientology zu tun.

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