«Playboy»-Jubiläum Was Sie über das Magazin wissen müssen

Ob Pamela Anderson, Marilyn Monroe oder Uschi Obermeier, sie alle zierten bereits das Cover des «Playboy». Im Juni 2012 feiert die deutsche Ausgabe des Männer-Magazins seinen 40. Geburtstag. SI online hat für Sie Fakten rund ums Thema «Playboy» gesammelt.

Anlässlich seines 40. Geburtstags veröffentlicht der deutsche «Playboy» eine Jubiläumsausgabe. Darin sind Schönheiten wie Uschi Obermeier, Sila Sahin oder Claire Rambeau zu bestaunen. Letztere zierte 1972 die erste Ausgabe des deutschen Männermagazins. SI online hat weitere spannende Fakten über das Männer-Magazin für Sie zusammengestellt:

  • Ursprünglich sollte das Magazin «Stag Party» heissen.
     
  • 1953 ziert Marilyn Monroe das erste «Playboy»-Cover. Auf die Frage der Journalisten, was sie denn getragen habe, soll Monroe geantwortet haben: «Chanel No. 5.»
     
  • 1965 lässt Ursula Andress als erste Schweizerin die Hüllen für den «Playboy» fallen. In ihre Fussstapfen treten später die Landesgenossinnen Jolanda Egger - sie wird gar zum Playmate des Monats gewählt - Nomi Fernandes, Christina Surer, Andrea Vetsch und Loulou von Brochwitz.
     
  • 1970 ist «Playboy» das erste Männer-Magazin, das in der Brailleschrift gedruckt wird.
     
  • 1927 lässt sich Marilyn Cole als erstes Model frontal und komplett nackt für den «Playboy» ablichten.
     
  • Das meistverkaufte Heft erscheint im November 1972 und wandert über 7 Millionen Mal über den Ladentisch. Auf dem Cover war das Model Pam Rawlings zu sehen. Die Ausgabe mit Farrah Fawcett auf dem Titel aus dem Jahr 1995 gilt mit über 4 Millionen verkauften Exemplaren als das bestverkaufte Heft der 90er-Jahre. Fawcett ist damals 48 Jahre alt.
  • 1976 sorgt das Interview mit Jimmy Carter für Furore. «Ich habe in meinem Herzen schon Ehebruch begangen», gesteht der damalige US-Präsidentschaftskandidat.
     
  • Cindy Crawford ist das erste Supermodel, das 1988 sich für den «Playboy» auszieht.
     
  • Pamela Anderson posiert insgesamt 14 Mal für das Cover des Magazins und hält somit den Rekord. 2010 spendet sie ihre Gage von 25'000 Dollar an die Charity-Organisation «Waves for Water», die sich für sauberes Trinkwasser einsetzt.
     
  • Heidi Klum möchte sich 2003 trotz einer Gage von 885'000 Dollar nur unter der Bedingung, dass die Fotos schwarz-weiss sind, ablichten lassen. Hugh Hefner ist damit nicht einverstanden und zieht sein Angebot zurück. Seiner Meinung nach lassen sich farbige Bilder besser verkaufen.
     
  • Das neuseeländische Model Rachel Hunter kassiert 2004 für Striptease im Magazin die Rekordsumme von beinahe 2 Millionen Dollar.
     
  • 2008 lehnt Jennifer Aniston - sie zieht sich zuvor für die Zeitschrift «GQ» aus - das Angebot von 4 Millionen Dollar für ein Shooting ab. Ihre Begründung: «GQ ist Kunst, Playboy ist Sex.»
     
  • Im Mai 2011 lösen die Bilder der deutschen Ausgabe eine bundesweite Debatte aus: Sila Sahin, die täglich in der Soap «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» zu sehen ist, ziert als erste Deutsch-Türkin nackt das Cover.
     
  • Das älteste Playmate ist Patricia Paay. Die holländische Moderatorin zieht sich mit 60 Jahren für den «Playboy» aus. Nancy Sinatra lässt mit 55 Jahren für das Männer-Magazin die Hüllen fallen und Uschi Obermaier als 50-Jährige.
     
  • Die Zeitschrift darf in China, Malaysia, Thailand, Indien, Singapur und Brunei nicht verkauft werden. Ebenfalls verboten sind die Magazine im Iran, in Saudi-Arabien und in Pakistan. Aufgrund massiver Proteste in Indonesien werden in den «Playboy»-Ausgaben keine komplett nackten Frauen abgebildet - der Schwerpunkt liegt auf einer hohen Textqualität.
     
  • Die «Playboy Mansion» - die Villa des Gründers Hugh Hefner - spielt in diversen Musikvideos eine Rolle. Unter anderem ist sie im Song von Justin Timberlake und Nelly «Work It», in «Rockstar» von Nickelback und «Beverly Hills» von Weezer zu sehen.



     
  • Hugh Hefner, 86, soll stolzer Besitzer von über 200 Seiden-Pyjamas sein.
     
  • 1989 heiratet Hefner das Playmate des Jahres Kimberly Conrad. Mit ihr hat er die Söhne Marston Glenn, 23, und Cooper Bradford, 20. 1998 trennen sich Hefner und Conrad, 2010 reicht er die Scheidung ein.

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