Baschi Er verewigt seinen Vater auf dem Oberschenkel

Der Tod seines Vaters geht Baschi fünf Jahre danach im wahrsten Sinne unter die Haut. Der Sänger lässt sich von internationalen Künstlern ein Erinnerungs-Tattoo stechen - die «Schweizer Illustrierte» war dabei.
Baschi lässt sich ein Anker-Tattoo stechen
© SI/Hervé Le Cunff

Baschi beisst auf die Zähne. Der Sänger sollte bei seinen zahlreichen Tattoos eigentlich an den Schmerz gewöhnt sein.

Ein feines Sirren, kaum zu hören unter den schweren Bässen, die aus dem Vorzimmer hereinwummern. Der rumänische Künstler Adi Veghea, 29, - extra zum Tätowieren eingeflogen - taucht die Nadelspitze kurz in die schwarze Tinte und legt los. Sein Kunde verzieht ein wenig das Gesicht, bleibt aber sonst ganz cool. Es ist Sänger Baschi, 27, der zur Eröffnung des neuen Tattoo-Shops «2nd Skin» nach Winterthur ZH gekommen ist.

Schon zahlreiche Tattoos zieren den Körper des 27-Jährigen, doch dieses wird wohl das emotionalste: «Vor fünf Jahren ist mein Vater gestorben», erzählt Baschi der «Schweizer Illustrierten», während die Nadel in seinen Oberschenkel fährt, «ich habe mir damals vorgenommen, ein Tattoo stechen zu lassen, das mich immer an ihn erinnert.» Das hat er nun - in Form eines Ankers mit dem Geburtsdatum seines Vaters.

Knapp zwei Stunden hat das Andenken auf Lebzeiten gedauert. Für die bleibende Erinnerung an seinen verstorbenen Vater hat sich der Sänger extra eine kurze Auszeit von seiner Tour genommen.

Baschi und sein Anker-Tattoo
© SI/Hervé Le Cunff

Das Geburtsdatum seines Vaters Thomas ziert nun mit einem Anker sein Bein. Vor fünf Jahren starb Baschis Vater an Krebs.

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