Marco Fritsche So waren seine Flitterwochen in Südafrika

Das berufliche Engagement von Marco Fritsche und seinem Mann Martin Arnold hat nur eine Woche Honeymoon zugelassen. Doch die konnte das Ehepaar umso mehr in Kapstadt geniessen. 
Marco Fritsche und Ehemann Martin Arnold
© Fabienne Bühler

Südafrika hat es Marco Fritsche angetan. Daher hat er seinen Mann Martin Arnold (r.) für die Flitterwochen nach Kapstadt entführt. 

Er war schon zwei Mal dort und hat sich gleich beim ersten Besuch in die Stadt verliebt. Daher war es für Marco Fritsche, 37, naheliegend, seinem Mann Martin Arnold, 29, Kapstadt als Flitterwochen-Destination vorzuschlagen. «Da wir aus beruflichen Gründen nur eine Woche verreisen konnten, war die optimale Erschliessung mit Direktflug ab Zürich und das Wegfallen einer grossen Zeitverschiebung ein weiteres Plus für Kapstadt», erzählt der Moderator, der Ende des vergangenen Jahres geheiratet hat, im Interview mit 2010sdafrika.wordpress.com

Dass das Wetter lediglich am ersten und letzten Tag ihrer Hochzeitsreise mitgespielt hat, sei nicht weiter schlimm gewesen. «Dank unseren Ausflügen mit dem wohl gebildetsten und bestinformiertesten Chauffeur von ganz Kapstadt haben wir uns keine Sekunde von dem wechselhaften und windigen Wetter frustrieren lassen.» 

Obwohl die Bevölkerung in der konservativen Republik nicht dafür bekannt ist, gegenüber Homosexuellen aufgeschlossen zu sein, haben sich der Moderator und der Architekt keinen Moment unsicher gefühlt. Sie hätten sich aber auch an gewisse Regeln gehalten, so Fritsche. «Wer nicht mit Kamera, Schmuck oder sonstigen Luxus-Artikeln herumprotzt, hat meiner Meinung nach nichts zu befürchten.» Und als Paar seien sie doch eher «unauffällig». In der Öffentlichkeit rumknutschen oder offensiv die Zusammengehörtigkeit zu demonstrieren, ist nicht so ihr Ding. «Egal, in welcher Geschlechterkonstellation.» 

Auch im Luxus-Hotel POD hätten Marco Fritsche und Martin Arnold keinerlei schlechten Erfahrungen aufgrund ihrer Liebes-Konstellation gemacht. So wären sie weder angefeindet noch diskriminiert worden «Unser Zimmer wurde mit Rosenblättern und Champagner ausgestattet. Und es gab keinen einzigen peinlichen Moment beim Check-in oder sonst irgendwann.» 

Für das Paar ist klar: Die Reise nach Kapstadt wird nicht die letzte gewesen sein. Auch wenn sie sich beim nächsten Besuch die exklusive Unterkunft vielleicht nicht mehr leisten könnten. Doch bevor es erneut nach Südafrika geht, fliegen sie kommende Weihnachten erst einmal in die Heimat von Martins Mutter nach Chile. «Wir wissen aber definitiv, dass wir zurückkehren werden.» Die Stadt verändere sich so schnell, so dass es immer wieder Neues zu entdecken gäbe. «Genau wie hoffentlich in unserer Partnerschaft, ist die Beziehung zu Kapland von grosser Liebe und Zuneigung geprägt. Eine ‹Love-Story›, bei der es noch viele Kapitel zu schreiben gilt.»

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