Kein Geld, keine Wohnung und schwere Depressionen Bianca Sissing spricht erstmals über ihre harte Kindheit

Sie ist Yoga-Lehrerin, hat einen Bachelor in Psychologie, wurde 2003 zur schönsten Frau der Schweiz gewählt und ist glücklich verheiratet. Doch Bianca Sissings Leben beinhaltet auch ein dunkles Kapitel, das sie für die «Schweizer Illustrierte» zum ersten Mal öffnet.
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© Thomas Buchwalder

Bianca Sissing verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Kanada, ehe sie mit zwei Koffern in die Heimat ihres Vaters zog - in die Schweiz.

«Ich glaube immer an die Kraft in mir» heisst Bianca Sissings Ratgeber (ab sofort im Handel) und sie weiss, wovon sie spricht. Kindheit und Jugend der ehemaligen Miss Schweiz waren kein Zuckerschlecken. Dieses dunkle Kapitel ihres Lebens schildert die 37-Jährige nun in der «Schweizer Illustrierten».

Es beginnt vor über 30 Jahren in Kanada, wo sie aufgewachsen ist. Als sich ihre Eltern trennen, fällt Biancas Mutter Benita in ein Loch. «Ich wusste, mein Mami weint und schläft manchmal viel», erinnert sie sich. Erst zwei Jahre später realisiert die damals 8-Jährige, was los ist: Benita Sissing ist chronisch depressiv, muss in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. 

Auch Bianca Sissing bricht zusammen

Es folgen Jahre der Armut: Benita und Bianca Sissing leben von der Sozialhilfe, bekommen einmal im Monat gratis Lebensmittel, das Geld reicht entweder für die Miete oder für Strom-, Gas- oder Telefonrechnung. Oft muss sich Bianca um Haushalt und ihre Mutter kümmern. «Ich ging in die Schule und als ich nach Hause kam, lag sie noch immer im Bett. Dann brachte ich ihr was zu essen.» Zwei Wochen müssen sie sogar in einem Obdachlosenheim unterkommen. Zu viel für den Teenager. Auch sie wird krank. Die Diagnose, die Ärzte ein paar Jahre später stellen: Depression.  

Doch Sissing hat es geschafft und führt heute ein selbstbestimmtes Leben. Wie sie sich zurück ins Leben gekämpft hat, lesen Sie in der «Schweizer Illustrierten» Nr. 15 - ab 15. April am Kiosk, auf Ihrem iPad oder im WebReader

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