Cornelia Boesch Ihr wurde schlecht - abrupter Abbruch der «Tagesschau»

Das gab es noch nie in der Geschichte der «Tagesschau»: Die Hauptausgabe musste abgebrochen werden. Moderatorin Cornelia Boesch wurde während der Sendung krank.
SRF-Moderatorin Tagesschau Cornelia Boesch
© SRF/Oscar Alessio

Seit Sommer 2011 ist Cornelia Boesch Moderatorin der «Tagesschau»-Hauptausgabe.

Nach rund zehn Minuten war plötzlich Schluss mit der 19.30-Uhr-«Tagesschau» vom Sonntagabend. Wie SRF-Sprecher Stephan Wyss zu Blick.ch sagt, wurde Moderatorin Cornelia Boesch, 39, «schlecht und schwarz vor Augen».

Was war genau geschehen? Nachdem SRF-Korrespondent Werner van Gent über die Wahlen in Griechenland berichtet hatte und zurück ins Studio geschaltet wurde, erschien nicht Boesch, sondern Sportmoderator Sascha Rufer. Er wäre eigentlich erst für den Sportteil am Schluss der «Tagesschau» verantwortlich gewesen - musste aber kurzerhand einspringen. Er beendete die «Tagesschau» vorzeitig. Stephan Wyss weiter: «Sie konnte die Sendung einfach nicht weiter moderieren.»


Wyss möchte sich bei den Zuschauern für den Abbruch entschuldigen. Noch nie zuvor konnte die «Tagesschau» nicht zu Ende geführt werden.

Wie Sascha Rufer gegenüber 20minuten.ch sagt, gehe es Cornelia Boesch inzwischen wieder besser. Die Moderatorin lieferte kurz darauf via Twitter ihre Erklärung zum Vorfall - inklusive Dank an die Kollegen:

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