Zu Hause ist die «Tagesschau»-Moderatorin Frau Wild Die andere Seite von Cornelia Boesch

Seit zehn Jahren sind sie ein Paar, seit drei Jahren verheiratet - und seither heisst sie eigentlich auch Wild mit Nachnamen. Im grossen Interview mit der «Schweizer Illustrierten» spricht SRF-Frau Cornelia Boesch offen über ihre Beziehung mit ihrem 22 Jahre älteren Thomas.

Die Schweizer kennen sie von der Hauptausgabe der «Tagesschau». Dort ist sie Cornelia Boesch, Nachrichtensprecherin und Vollblutjournalistin. Abseits der Kamera wird die 39-Jährige jedoch kaum erkannt, wie sie in der aktuellen «Schweizer Illustrierten» verrät. Das hat auch seinen Grund: Zu Hause hat sie nicht nur einen anderen Namen, sondern auch ein anderes Aussehen. «Bei der ‹Tagesschau› oder wenn ich auf Reportage bin, bin ich Cornelia Boesch, sonst überall Frau Wild. Auch wenn ich im Kindergarten meinen Sohn Florian abhole. Mein Mädchenname ist sozusagen Künstlername», erklärt sie. Und: «Meine Haare sind eigentlich gelockt, fürs Fernsehen werden sie gestreckt.» Das sehe bei langen Haaren einfach gepflegter aus. «Nun habe ich quasi eine TV-Persönlichkeit und eine private. Und das ist ganz gut so.»

Zu Hause ist Boesch die gelockte Frau Wild, Vollblutmami und Ehefrau. Seit zehn Jahren ist sie mit Thomas Wild, 61, liiert, drei davon sind sie verheiratet, ihr gemeinsamer Sohn ist sechsjährig. Dass 22 Jahre Altersunterschied zwischen ihnen liegen, sei nie Thema gewesen, auch nicht im Freundeskreis. «Das Alter sagt nichts über die Qualität der Beziehung aus», ist sich Boesch sicher. «Bei uns ist das einfach so. Das sind wir.»

Kennengelernt hat sich das Paar beim Radio, Wild ist noch heute dort, er ist Musikchef von Radio SRF Musikwelle. Musik spielt denn auch eine grosse Rolle in ihrem Leben. Und in ihrer Beziehung. Ihr gemeinsames Lied ist «Cynical» von der amerikanischen Band Storyville. Ein unbekanntes Stück, «aber wahnsinnig schön», wie Wild sagt. Er spielt den Song noch heute mit seiner Band, «und jedes Mal, wenn wir es spielen, kommt mir Connie in den Sinn und die Zeit, als wir uns kennenlernten».

Auch Boesch macht Musik. Seit 20 Jahren singt sie in der Band Soul Jam, hat mit ihr schon unzählige Konzerte gegeben. Demnächst beweist sie ihr musikalisches Können auch im Fernsehen: Ab kommenden Sonntag ist sie im «Kampf er Orchester» auf SRF zu sehen. Trotz 20 Jahre Bühnenerfahrugn ist sie nervös. «Ich habe richtiges Lampenfieber. Schrecklich!» Ihr Gatte kennt das Herzflattern vor Konzerten nur zu gut. Aber er ist zuversichtlich: «Ich denke, dass sie es hervorragend umsetzen wird.»

Das ganze Interview mit Cornelia Boesch und Thomas Wild: In der aktuellen «Schweizer Illustrierten» Nr. 46 - seit 10. November am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

«Kampf der Orchester» läuft ab Sonntag, 16. November auf SRF 1. So laufen die Proben von Boeschs Konkurrent Luca Hänni und dessen Orchester.

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