Die SRF-Moderatorin über ihre Söhne und ihren «Künstlernamen» Deshalb arbeitet Daniela Milanese teilzeit

Die SRF-Sport-Moderatorin Daniela Milanese arbeitet zwei Tage pro Woche beim Fernsehen und das reicht ihr vollkommen. Denn sie sei einfach zu gern Mami.
Daniela Milanese SF Sport aktuell Baby, Mutter
© SRF/Oscar Alessio

Daniela Milanese steht immer freitags vor der Kamera.

Wenn am 5. August die Olympischen Spiele in Rio beginnen, ist Steffi Buchli die Frau vor Ort. Ihre Kollegin Daniela Milanese, 41, moderiert von Zürich aus. Sie präsentiert zwei Stunden vor der Eröffnungsshow die Sendung «Rio Countdown» auf SRF. 

In der «Glückspost» spricht die Moderatorin über ihr Leben als SRF-Sport-Frau und Mutter zweier Söhne. Zwei Tage verbringe sie am Leutschenbach. «Für mich stimmt das so. Ich bin einfach zu gerne Mami», sagt sie. 

Die Kinder Ennio, 4, und Moris, 10 Monate, nehmen viel Zeit in Anspruch. «Die Boys sind nicht unbedingt anstrengend, sondern eher fordernd. Im Sekundentakt gehen ihnen Dinge durch den Kopf, die in Arbeit ausarten können.» Heute macht es ihr Spass, mit Ennio zu basteln, auch wenn sie das als Kind gar nie gerne gemacht hat.

«Daniela Milanese klingt wie ein Künstlername»

Daniela Schmid, wie sie früher hiess, erzählt auch, wieso sie den Namen Milanese angenommen hat: Sie sei weder altmodisch, noch sei ihr Mann Antonio Milanese ein Macho. «Daniela Milanese tönt doch wie ein Künstlername. Damit habe ich nur gewonnen, nicht nur einen Mann.»

Der «Rio Countdown» ist eine Zeitreise der letzten 20 Jahre Olympische Spiele. Die Solothurnerin freut sich auf die Sendung, auch wenn es nicht «ihr Werk» sei. Die Sendung sei «sehr emotional und toll geschnitten». Und genau darum geht es ihr: «Sport bleibt Emotion - allen negativen Entwicklungen zum Trotz.»

Im Dossier: Alles zu den Olympischen Spielen 2016

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