Larissa Evans Die Zürcherin singt bei «The Voice of Germany»

Sie hat bereits viel Bühnenerfahrung in der Schweiz gesammelt, durfte gar ein Duett mit Stéphane Lambiel bei «Art On Ice» singen. Nun will die Zürcherin Larissa Evans auch den grossen Kanton erobern. Am Freitagabend wird sie ihr Können als Kandidatin bei «The Voice of Germany» unter Beweis stellen.
Larissa Evans bei The Voice of Germany im Battle
© SAT.1/ProSieben/Richard Huebner

Mit dem Song «Trouble» von Leona Lewis möchte Larissa Evans die Jury von «The Voice of Germany» überzeugen.

Sie ist 19 Jahre alt, macht seit vielen Jahren Musik und hat in diesem Jahr Songs für ein eigenes Album geschrieben. Doch Larissa Schaad alias Larissa Evans will noch viel mehr. Sie träumt von der grossen Bühne. Erfahrung hat sie schon. Immerhin durfte sie im vergangenen Jahr bei «Art On Ice» ein Duett mit Eiskunstläufer Stéphane Lambiel singen. «Er hat eine tolle Stimme», erinnert sich die Sängerin im Gespräch mit SI online. Dieser Auftritt sei in ihrer musikalischen Laufbahn bisher das absolute Highlight gewesen.

Und nun folgt das Nächste. Am Freitag wird man sehen, wie sich die Sängerin vor der prominenten Jury bei «The Voice of Germany» in den Blind Auditions schlagen wird. Dass unsere Nachbarn auf Schweizer Musiker stehen, beweisen Ex-Superstar Luca Hänni, 19, die 12-jährige Michèle, Gewinnerin von «The Voice Kids», und «DSDS»-Siegerin Beatrice Egli, 25. Ob Larissa nun der nächste Schweizer Export wird? «Natürlich erhoffe ich mir, weit zu kommen. Doch auch wenn ich nicht weiterkommen sollte, werde ich sicherlich viel lernen können», sagt sie.

Klar ist für sie, dass «The Voice» die einzige Casting-Show ist, bei der sie sich bewirbt. Das Konzept sei gut, man werde viel besser behandelt als in anderen Shows und das Format habe einfach Klasse. «Das Niveau ist viel höher als beispielsweise bei ‹DSDS›», so Evans.

Bekanntlich gibt es «The Voice» ja nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz. Kein Thema für Larissa? «In Deutschland ist die Reichweite halt viel grösser. Ich hab schon darüber nachgedacht, es in der Schweiz zu versuchen. Ich denke aber, Deutschland eröffnet mir mehr Chancen», sagt sie selbstbewusst. Als grosser Fan von Max Herre wäre sie begeistert, wenn sich dieser Juror für sie umdrehen würde. «Ich liebe seine Musik und er ist ein toller Typ mit sehr viel Erfahrung», so die Schweizer Kandidatin. Aber auch ins Team von The Boss Hoss würde sie gerne gehen. Die seien schon seit der ersten Staffel dabei und wären daher sicher um einiges erfahrener. «Zudem sind es coole Typen», sagt sie lachend.

Wie sie sich schlagen wird, zeigt sich am Freitagabend auf ProSieben. Dann wird sie mit dem Song «Trouble» von Leona Lewis versuchen, sich in die Herzen der Zuschauer und natürlich der Coaches zu singen. «Auf mir lastet ein grosser Druck», sagt sie. «Man hat nur eine Chance. Und die will ich nutzen.»

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