Patrick Nuo Dschungelbeichte: «Ich war pornosüchtig!»

So keusch, wie er immer vorgab, lebte der Schweizer Patrick Nuo nicht. Mitten im australischen Dschungel erzählt er seinen Mitbewohnern von seiner Pornosucht - Millionen Fernsehzuschauer hören mit.

Bereits in einem Einspieler vor seinem Einzug ins Dschungelcamp liess Patrick Nuo, 30, die Bombe platzen und sprach seine Pornosucht an. Was viele als Witz verstanden - immerhin gilt Nuo als sehr gläubig und keusch lebend -, stellt sich am dritten Camp-Tag als bitterer Ernst heraus.«Ich war extrem pornosüchtig», beichtet er vor laufenden Kameras seinen Mitbewohnern Olivia Jones, 43, und Iris Klein, 45. «Was für andere Alkohol und Heroin war, war für mich Porno.»

Alles habe in der Pubertät angefangen, erzählt Patrick. Bis zu fünf Pornos habe er sich jeweils angeschaut - täglich. «Ich war so süchtig, dass ich bei den geilsten Frauen nichts mehr gespürt habe. Ich war so leer!» Er sei zu nichts mehr gekommen, habe seine Tage damit verbracht, sich selbstzubefriedigen. «Es ist so ein destruktiver Reiz oder eine destruktive Befriedigung», sagt Nuo. «Das merkt man aber meistens erst dann, wenn man erschöpft ist oder wenn man die Selbstkontrolle verloren hat.» Mittlerweile hat nach eigenen Angaben die Sucht überwunden - und wieder Augen für schöne Frauen. Als er zur Schatzsuche mit «Unter uns»-Star Claudelle Deckert antreten muss, schwärmt er vor laufender Kamera: «Claudelle ist eine wunderwunderschöne Frau.»

Patrick Nuo war während sieben Jahren mit Molly Schade verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Kinder. Im Februar 2012 gab das Paar seine Trennung bekannt. Während der letzten Jahre sorgte Nuo allerdings immer wieder mit seinem Glauben für Schlagzeilen. So wünschte er sich einst, seine Jungfräulichkeit zurückzubekommen. Auch war er der Überzeugung, dass man «bei jeder sexuellen Erfahrung ein Stück von sich weg» gibt.

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