Eklat bei DSDS Schweizerin Emilija von Duettpartner beleidigt

Alle drei Schweizer sorgten gestern Samstagabend bei «DSDS» für unvergessliche Momente. Michèle Wegmann und Michel Truog im positiven, Emilija Mihailova im negativen Sinne. Dennoch zieht die Schweiz mit allen drei Kandidaten in die nächste Runde des deutschen Castingformats. 
Emilija Mihailova DSDS 2018
© Stefan Gregorowius

Emilija kann mit Diegos Art umgehen. Am Samstagabend singen sie zusammen «Wild Thoughts» von DJ Khaled feat. Rihanna.

Eigentlich hätte der Auftritt der Schweizerin Emilija Mihailova beim gestrigen Auslandsrecall von «DSDS» ohne weiteres in Vergessenheit geraten können. Wäre da nicht ihr Duett-Partner Diego gewesen. Der selbsternannte «beste Sänger» gab mit der 29-Jährigen Rihannas «Wild Thoughts» zum Besten.

Diego machte seit seinem Casting Schlagzeilen: Der 25-Jährige leidet unter einer Psychose und lebt in einem Heim für Menschen mit unterschiedlichem Unterstützungsbedarf. Beim Casting behauptete er, er sei der Sohn von dem verstorbenen Rapper Tupac Shakur, † 25. Und jetzt kam es in Südafrika zwischen ihm und Jury-Boss Dieter Bohlen, 60, zum Eklat.

Schon beim Vorsingen verwarnte Bohlen das Duo. Die beiden standen mit einem Bein im Aus. Diego hätte den Rap DJ Khaled darbieten sollen, doch stattdessen rappte er nur: «I wanna fuck you, Bitch» und tanzte Emilija an. «Bei dieser Nummer hätte ich gedacht, dass du dich mal am Original orientierst, aber du singst immer dasselbe. Außer ‹fuck› und dass du sie gern knattern möchtest, hör ich nichts», wetterte Bohlen. 

«Dann schmeiss mich doch raus!», konterte Diego und schwups, vorbei wars für den Skandalkandidaten. Emilija liess das Drama allderweil schweigend über sich ergehen. Bohlens Kommentar zur Performance des «sexy Girls»: «Du trägst Klamotten, wie aus dem Sexshop.» Zum Gesang äusserte sich der Chefjuror dann doch auch noch: «Du hast die Nummer von Rihanna schon gut rübergebracht. Ich glaube auch, das war der beste Auftritt, den du bisher hier hingelegt hast.»

Emilija Mihailova DSDS 2018
© Stefan Gregorowius

Emilija punktet bei DSDS mit ihrem Aussehen.

Michèle im Liebesglück?

Zum Glück waren da noch Michèle Wegmann und Michel Troug, 26. Sie retteten die Ehre der Schweiz. Die beiden Zürcher sorgten mit dem Duett «Keine ist wie du» von Sarah Connor, 37, und Gregor Meyle, 39, für den Höhepunkt des zweiten Auslands-Recall. Prädikat «Königsklasse», lobte Bohlen und schwärmte weiter: «Ich hatte Non-Stop Gänsehaut». 

Michele Wegmann und MIchel Truog DSDS
© MG RTL D / Stefan Gregorowius

Viel Gefühl: Michèle Wegmann und Michel Truog überzeugen Jury-Boss Dieter Bohlen. 

Dass Michèle so viel Gefühl in ihre Performance legte, mag auch zum Grund haben, dass die 23-Jährige Schmetterlinge im Bauch hat. Zwischen ihr und dem deutschen Kandidaten Sven Luchtenborg scheint es gefunkt zu haben. «Michèle ist ein sehr, sehr schönes Mädchen», schwärmt der 21-Jährige im Einzelinterview mit RTL und sie geht sogar noch einen Schritt weiter und textet das Ende ihres Songs für Sven um. «Das war brutal mutig von dir», jubilierte Bohlen. 

Sven Michele Wegmann DSDS
© MG RTL D / Stefan Gregorowius

Das Objekt der Begierde: Sven Luchtenborg (rechts) hat der Schweizerin Michèle Wegmann den Kopf verdreht. 

Ob aus den beiden ein Paar wird, lässt die Zürcherin mal noch offen: «Ich mag den Sven, vielleicht ergibt sich ja was.» Einen medizinischen Notfall gab es dann, um die Dramatik abzurunden, auch noch. Die 16-jährige Marie kollabierte beim Vorsingen bei 40 Grad im Schatten und musste behandelt werden. Mit wackeligen Beinen stand sie dann aber pünktlich zum Auftritt wieder vor der Jury. 

Am Ende können Emilija, Michèle und Michel aufatmen. Sie alle sind eine Runde weiter. Neben Diego musste noch die 18-jährige Matty die Castingshow verlassen. 

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