Patrizia Laeri Ehe-Aus: Er wollte Kinder

Elf Jahre im Glück, jetzt kommts zur Blitzscheidung. Die «SF-Börse»-Moderatorin und ihr Patrick waren bei der Familienplanung uneins.
SF-Moderatorin Patrizia Laeri
© RDB / Christian Dietrich SF-Moderatorin Patrizia Laeri

Attraktiv, charmant, clever – und kess: Patrizia Laeri, 32, ist eine Frau, nach der sich die Männer umdrehen – und die die Männer ganz schön ins Schwitzen bringen kann. Diese Erfahrung musste der sonst mit allen Wassern gewaschene Wirtschaftsanwalt und ehemalige UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer machen. Er wurde vor einem Jahr von der «10vor10»-Reporterin in einem Interview zum Thema Boni regelrecht vorgeführt. Kurer stammelte nur noch ins Mikrofon. Laeri wurde mit Lob überschüttet. Und steht seither selbst im Rampenlicht.

Im Moment aber gibt sich die sonst so sprachgewandte «SF-Börse»-Moderatorin wortkarg. Kein Wunder: Laeri und ihr Ehemann Patrick, 39, haben sich getrennt – nur Tage bevor sie Mitte Januar für eine Reportage nach Indien aufbrechen musste. Laeri wird diese Woche aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen. «Sie will nicht länger bleiben», verrät eine enge Freundin der Schweizer Illustrierten.

Jetzt gibts wohl eine Blitzscheidung. In drei Monaten könnte sich das Paar bereits vor dem Scheidungsrichter treffen. Patrick soll das rasche Ende forciert haben. Aber auch Patrizia will offenbar einen Schlussstrich ziehen. Ein neuer Mann ist nicht der Grund für die Trennung. Vielmehr hätten sich die erfolgreiche Journalistin und der Finanzchef einer Novartis-Abteilung heftig in Sachen Familienplanung zerstritten. «Patrick wollte Kinder, Patrizia nicht – zumindest nicht so bald», weiss die Freundin.

Die Liebesgeschichte der beiden begann 1999 an der Uni Zürich, wo Patrizia Betriebswirtschaft studierte. Eine Studienkollegin schwärmte ihr von einem Dozenten im Fach Rechnungswesen vor: Typ Surflehrer, meerblaue Augen, charmant, witzig – Patrick. Am 20. Oktober 2007 heirateten die beiden – ganz romantisch, auf einem Schiff auf dem Zürichsee in Wädenswil.

Elf Jahre Beziehung, drei Jahre und drei Monate verheiratet. Patrizia macht das Liebes-Aus zu schaffen. Auch wenn der Streit ums Familienglück seit längerem brodelte. Schon vergangenen September erklärte Laeri im SF-Peoplemagazin «glanz&gloria»: «Mein Job macht mir Spass. Ich arbeite extrem gern. Ich hätte wohl wenig Zeit für Kinder.» Ist es Patrizias Ehrgeiz, der zum Ehe-Killer wurde? Laeri gilt als eines der grössten Talente beim Schweizer Fernsehen. Mehrfach heimste sie von Chefredaktor Ueli Haldimann im hausinternen SF-Newsletter Lob ein. Erstmals schaffte es Patrizia dieses Jahr ins «Who is Who in Zürich» aufgenommen zu werden und somit zu den 200 prominentesten Persönlichkeiten zu zählen.

Patrizia will Erfolg und sie will vorwärts kommen. Dafür legt sie sich ins Zeug. Dies bestätigen eine Reihe Weggefährten. Laeri deshalb aber als rücksichtslos karriereversessene Frau zu sehen, wird ihr nicht ganz gerecht. Sie leidet still. Kommentieren will sie das Scheitern ihrer Ehe selber auf gar keinen Fall. «Zu meinem Privatleben gibt es nichts zu sagen.» Laut ihrer Freundin will Patrizia jetzt vor allem eins: allein zur Ruhe kommen.

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