Sandra Boner «Ein Kindsverlust lässt sich kaum verarbeiten»

Mutter zu sein, ist für Sandra Boner keine Selbstverständlichkeit. Vor zwei Jahren verlor sie ihr erstes Kind. In der Schweizer Illustrierten erzählt sie offen von diesem traumatischen Erlebnis.
Sandra Boner mit ihrem Mann Matthieu Haudenschild.
© Thomas Buchwalder Sandra Boner mit ihrem Mann Matthieu Haudenschild.

Strahlend posiert «Meteo»-Moderatorin Sandra Boner, 35, mit ihrem Söhnchen Nelson Théophile in der aktuellen Schweizer Illustrierten. Der kleine Wonneproppen ist ihr ganzer Stolz. Ihr Glück - das sie sich hart verdiente. Denn die Solothurnerin erlebte vor zwei Jahren einen herben Schicksalsschlag. Sie verlor ihr erstes Kind im sechsten Schwangerschafts-Monat.

«Den Verlust des eigenen Kindes, auch wenn man es noch nicht ‹gekannt› hat, kann man eigentlich nicht verarbeiten», sagt Sandra Boner. Sie habe es lange Zeit kaum ertragen, Frauen mit Kinderwagen zu sehen. Auch habe sie gemerkt, dass sie und ihr Partner Matthieu Haudenschild, 35, sehr unterschiedlich trauerten. «Für ihn war das Ganze ja noch weniger fassbar als für mich, die ich das Kind in mir gespürt hatte.»

Trotzdem waren sie als Paar füreinander da, gaben einander Halt. Sie habe während dieser Zeit auch sehr viel Zuspruch aus ihrem Umfeld erfahren – und von wild­fremden Leuten. «Es klingt komisch, aber irgendwie tut es in einer solchen Situation gut, zu hören, dass andere das Gleiche durchgemacht haben. Und dass sie wieder glücklich wurden.»

Wie das Paar es schaffte, die Trauer hinter sich zu lassen und nach vorne zu schauen, lesen Sie in der Schweizer Illustrierten Nr. 03 vom 18. Januar.
 


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