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«DGST»-Gewinnerin Eliane Müller

«Ich musste lernen, auf die richtigen Menschen zu hören»

Ab Samstag versuchen wieder zahlreiche Kandidaten ihr Glück bei «Die grössten Schweizer Talente». Wenn eine weiss, wie der Hase läuft, dann Eliane Müller. Was die Gewinnerin der letzten Staffel ihren Nachfolgern rät, was Tee mit ihren Auftritten zu tun hat und welche Schattenseiten ihr Sieg hat, verrät sie SI online.

Wer hat das grösste Talent in der Schweiz? Ab Samstag, 21. Februar, zeigen wieder Sänger, Tänzer, Komiker oder Akrobaten im Schweizer Fernsehen, was sie auf dem Kasten haben. Wer in Eliane Müllers Fussstapfen tritt, ist erst am 11. April klar. Doch die Gewinnerin der von «Die grössten Schweizer Talente» 2012 hat schon jetzt einen Wunschsieger, wie sie SI online verrät.

«Mein Herz brennt ganz klar für Sänger und Musiker», sagt die 24-Jährige. Und für ihren potenziellen Nachfolger hat sie denn auch gleich einen Tipp parat: «Er oder sie soll sich selber bleiben. Aber trotzdem offen dafür sein, dazuzulernen und Neues auszuprobieren.» Um jeden Preis auffallen, um aus der Masse herauszustechen - davon hält Eliane allerdings nichts. Sie weiss ganz genau, wie die Kandidaten die Jury von sich überzeugen können: mit sehr viel Talent und «einem möglichst natürlichen Styling». Und worauf legen DJ Bobo, Christa Rigozzi und Co. sonst noch Wert? «Wer sich auf der Bühne vorstellt, sollte langsam und deutlich sprechen und mit der Jury Blickkontakt halten.»

An ihre eigene Teilnahme bei «DGST» kann sich die Sängerin noch gut erinnern. Besonders an ihre Nervosität. «Ich war immer sehr aufgeregt. Dagegen konnte ich nichts machen, ausser Tee trinken.» Trotzdem würde sie die Erfahrungen, die sie während der Sendung sammeln konnte, um keinen Preis hergeben. «Die Castingshow half mir nicht nur, die Musik zu meinem Beruf zu machen, sondern war auch eine gute Lebensschule.»

Klar, hatte der Sieg auch seine Schattenseiten. Ihr Leben sei stressiger geworden, sagt die «Leave A Light On»-Interpretin. Und in der Öffentlichkeit zu stehen, sei nicht immer einfach. «Es wird von dir erwartet, dass du alles mit der Öffentlichkeit teilst. Ich muss die Grenzen zu meinem Privatleben immer wieder neu abstecken.» Auch die Beziehung zu ihrem Freund zerbrach wegen ihrer Karriere. Im Frühling 2014 trennten sich die beiden nach sieben gemeinsamen Jahren. «Showbiz und Beziehung sind eine schwierige Kombination», sagte sie damals. «Raphael und ich hatten kaum noch Zeit füreinander, darum war die Trennung konsequent.»

Was Eliane als öffentliche Person am allerschwierigsten findet: zu merken, wer es gut mit einem meint und wer nicht. Vertraut man den falschen Leuten, ists mit der Karriere schnell zu Ende. «Ich musste lernen, auf die richtigen Menschen und auf mich selbst zu hören.» Deshalb rät Eliane ihrem Nachfolger oder ihrer Nachfolgerin: «Befolge gut gemeinte Tipps, aber lass dich nicht verbiegen!»

Im Dossier: Alles über die Schweizer Castingshow

Von Isabelle Fretz am 20. Februar 2015