Nöldi Forrer Er ist vernarrt in seine beiden Frauen

Die stärksten Brocken wirft er gnadenlos ins Sägemehl. Doch zwei zarte Ladys machen Nöldi Forrer richtig schwach: Ehefrau Rosie und Töchterchen Maila treiben dem lebenslustigen Schwinger die Flausen aus. Der «Schweizer Illustrierten» zeigt er erstmals seine Familie.

Seit ihrer Geburt am 1. November 2012 beherrscht Maila das Leben von Nöldi, 34, und Rosie Forrer, 41. Bei keinem anderen weiblichen Wesen, ausser natürlich seiner Frau, kommt der 1.94 Meter grosse Schwinger derart ins Schwärmen: «Ich bin vernarrt in sie. Auch wenn sie ein rechter Sabberi ist im Schlaf», sagt der Schwinger im Gespräch mit der «Schweizer Illustrierten». Maila sei ein unglaublich liebes Kind. «Sie weint kaum je und lächelt uns bereits an», schwärmt der Riese. 

Die Kleine war ein absolutes Wunschkind, sagt Rosie. «Ich setzte die Pille ab, und eine Woche darauf war ich schwanger», verrät sie. Als sich das Paar im Sommer 2012 auf dem Standesamt Wattwil SG das Ja-Wort gibt, befinden sich die Gefühle auf einer Berg-und-Tal-Fahrt: Eine Woche nach der Hochzeit stirbt überraschend Rosies Mama, eine Woche darauf Nöldis Mutter nach schwerer Krankheit. Es hilft, dass die beiden da schon wissen, dass ihr Liebesglück bald vervollständigt wird. Auf einen Namen können sie sich jedoch nur schwer einigen: Zwar lässt er sich von Maila überzeugen, «aber erst, nachdem ich Rosies 7396 Vorschläge zuvor abgelehnt hatte», sagt Forrer. Auf Finnisch wird Maila übersetzt mit «kleine Schöne», auf Indisch mit «die das Wasser liebt». 

Dass Nöldi Forrer ein Romantiker ist, beweist er am 28. November 2011. Er entführt seine Rosie, die er im Februar desselben Jahres auf einer Kilimandscharo-Expedition kennengelernt hat, in eine Kabine der Säntisbahn und überrascht sie mit einem Fondue chinoise. Sie ist verzückt von dem mit Rosen bestreuten Tisch und staunt, als sie zwei Stunden später mit der Bahn talwärts schwebt: Unten auf dem Parkplatz brennt ein Schriftzug: «Hürote?». Da war es um sie geschehen, sagt die Umworbene. Ihre Liebe mit einem Ring zu dokumentieren, das halten die beiden für überflüssig. «Wir wissen auch so, dass wir zusammengehören. Und zudem müsste ich ihn fürs Schwingen und bei der Arbeit pausenlos abstreifen.»

Lesen Sie die ganze Geschichte um den romantischen Heiratsantrag und sehen Sie weitere Bilder von Nöldi Forrer und seiner kleinen Familie in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» Nr. 5 - ab dem 28. Januar 2013 erhältlich am Kiosk oder auf Ihrem iPad. 

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