Mister Schweiz 2012 Ex-Kandidaten sind ohne Titel erfolgreich

Knapp einen Monat ist es her, seit sie Sandro Cavegn den Titel überlassen mussten. Dass man als Verlierer der Mister-Schweiz-Wahl trotzdem gewinnen kann, beweisen einige Ex-Kandidaten.

So knapp verpasste er den Titel, der ihm ein lukratives Jahr garantiert hätte. Dennoch läuft es bei Dario Hold, 22, seit der Niederlage an der Wahlnacht vom 26. August gar nicht mal so schlecht. Die Modelagentur Option hat den St.Galler unter Vertrag genommen. «Könnte ich eine Kampagne für ein grosses Label wie Armani machen, würde ich alles andere an den Nagel hängen», sagt er zu SI online.

Auch für Patrick Luder, 22, hat sich die Teilnahme gelohnt, obwohl er das gleich nach der Wahl anders sah. «Ich hatte ein Tief», sagt er. «Nach zwei, drei Wochen erinnert sich niemand mehr an dich.» Mittlerweile ist auch er bei der renommierten Modelagentur Option unter Vertrag, als Model wurde er gar schon gebucht. Falls noch mehr Anfragen reinkämen, könne er sein Pensum als Projektmanager jederzeit reduzieren, versichert Patrick.

Das kommt für Ayosha St.Maarten, 24, nicht in Frage: «Ich habe genug vom Modeln gesehen, der Aufwand ist mir einfach zu gross.» Es sei ihm auch zu wenig seriös. Als Schauspieler komme es halt schon nicht so gut an, wenn man sonst noch «irgendwo in Unterwäsche rumturnt».

Auch für Sydney Schera, 23, ist die Modelkarriere beendet: «Seit ich mir die Haare kurz geschnitten habe, bekomme ich auch keine Aufträge mehr.» Sein neuer Job macht ihm momentan am meisten Spass. Unter anderem transportiert er für Banken horrende Geldsummen.

Am Traum von einer Karriere im Rampenlicht hält Philipp Wyss, 23, weiterhin fest. «Ich habe viele interessante Kontakte geknüpft, den Umgang mit den Medien gelernt und die grosse Bühne genossen.» Modeln als Hobby könnte sich der Schauspielschüler daher gut vorstellen. Kleinere Aufträge, auch als Moderator, konnte er bereits an Land ziehen. Um sein Portfolio aufzubessern, stehen zuerst noch ein paar Testshootings an.

Steven Epprecht, 23, ist schon einen Schritt weiter. Für ihn haben sich einige Türen geöffnet. Mittlerweile ist er bereits mit der dritten Modelagentur im Gespräch. «Ich würde trotzdem gerne mein Betriebsökonomie-Studium beenden. Denn ich bin realistisch: Als Model hast du kein festes Einkommen.»

Auch Lavdrim Sylejmani, 23, zieht seine Ausbildung der Modelkarriere vor: «Es war schwer nach der Wahl in den Alltag zurückzufinden. Aber jetzt sitze ich wieder voll konzentriert über den Schulbüchern.» Bis zu seinem Bachelor-Abschluss dauert es für den Wirtschaftsstudenten noch zwei Jahre. Dennoch kann er als Model langsam Fuss fassen. Die Tessiner Agentur «Petra Peter» hat ihm einen Vertrag angeboten.

Dem Lausanner Mike De Groote, 24, gehe es zwar gut, doch er warte noch auf eine Antwort einer Agentur. «Ich hoffe, dass sie positiv ausfällt und sie mich aufnehmen.» Solange erinnert er sich an die «fantastische Zeit und die vielen unvergesslichen Momente».

Völlig unbeeindruckt vom ganzen Rummel zeigt sich Fabian Süess, 23,  gut 20 Tage nach der Wahl. «Was ich seither gemacht habe? Mein Leben so weiter geführt, wie bisher.» Das will heissen, er ist nach wie vor glücklich mit der 44-jährigen Manuela liiert und froh, sein altes Leben zurückzuhaben.

Dem kann sich Adrian Pfister, 22, nur anschliessen. Die Zeit mit seiner Freundin Doris geniesst er nach der stressigen Zeit nun noch mehr. «Die letzten fünf Monate waren schwierig für uns, jetzt läuft alles wieder super!» Seine ständige Abwesenheit an den Wochenenden hätten die noch junge Beziehung belastet. 

Bei Ronny Lnenicka, 25, ist es nach der Wahl ruhig geblieben. Der Aargauer schwebt noch immer im siebten Himmel mit seiner neuen Freundin, Miss Nordwestschweiz Jennifer Senften. 

 

Auch interessant