Fabien Rohrer Familienzoff: Er spricht nicht mehr mit seinem Vater

Der ehemalige Snowboard-Champion Fabien Rohrer führt mit Frau und Kind ein Bilderbuch-Familienleben. Doch sein Vater nimmt daran nicht teil: Mit Kuno Rohrer hat sich Fabien so zerstritten, dass die beiden seit einem Jahr nicht mehr miteinander sprechen.

Fabien Rohrer, 38, hat alles, was er sich wünscht: Mit seiner Lebenspartnerin Gabi Vögeli, 40, ist er seit acht Jahren glücklich zusammen, sein Sohn Jeremy, die Krönung ihrer Liebe, ist gesund und munter und schon bald drei Jahre alt. Seit Neustem lebt die Familie in einer Viereinhalb-Zimmer-Dachwohnung mit riesiger Dachterrasse im bernischen Münsingen. Alles ist perfekt. Jedenfalls fast: Mit seinem Vater hat sich Fabien Rohrer nämlich zerstritten.

Ein paar Jahre lang spannten Vater und Sohn als Immobilienmakler zusammen, die Zusammenarbeit endete aber unschön. Der ehemalige Snowboard-Champion fühlte sich ständig kritisiert: «Ich konnte seinen Erwartungen und Ansprüchen nie gerecht werden», sagt er in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten». Inzwischen hat er mit seinem Vater gebrochen. Seit bald einem Jahr reden sie nicht mehr miteinander. Fabien Rohrer beschreibt die Vater-Sohn-Beziehung als «eine schwierige Konstellation, die nicht funktioniert».

Kuno Rohrer, 63, verliess seine Familie, als sein Sohn neun Jahre alt war. «Ich fühlte mich damals im Stich gelassen», erinnert sich sein Sohn. Papa Rohrer ist inzwischen zum dritten Mal verheiratet und hat im letzten Jahr mit seiner thailändischen Ehefrau ein Kind gezeugt. Fabien hat nun drei Halbgeschwister, aber auch zu ihnen besteht kein Kontakt.

Er konzentriert sich jetzt auf seine eigene Familie. Manchmal sei es «extrem herausfordernd» mit dem kleinen Jeremy, aber bei seinem Sohn will Fäbu Rohrer es besser machen. Er wolle ein fürsorglicher Papi sein, ihm Geborgenheit und Liebe geben. Bei Vater Kuno vermisste er das. «Ich werde Jeremy immer den Rücken stärken, egal, in welcher Lebenslage er steckt. So wie sich mein Vater um mich gekümmert hat, wars für mich einfach nicht genug.»

Die ganze Geschichte von Fabien Rohrer und weitere Bilder finden Sie in der aktuellen Ausgabe der «Schweizer Illustrierten» - ab sofort am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

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