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Andy Hug

Film lässt «The Blue Eyed Samurai» auferstehen

Ein Schweizer Film soll das Leben von Andy Hug zeigen. Die weltbekannte Schweizer Kickbox-Legende starb 2000 überraschend an Leukämie.

Das Leben des berühmten Kickboxers Andy Hug soll verfilmt werden.
RDB

Das Lebens des verstorbenen Schweizer Kampfsportlers Andy Hug, † 35, soll verfilmt werden. Anwärter für die Hauptrolle sollen Nicolas Cage und Keanu Reeves sein, beide bekannte Anhänger des Kickboxers. «Das Drehbuch steht», sagt der Geschäftsführer von C-Films Michael Steiger gegenüber «20 Minuten». «Ich war immer ein Fan von Andy Hug, ja, ich bin es bis heute.» Seine Produktionsfirma will nächstes Jahr mit den Dreharbeiten beginnen - ein Regisseur ist bisher aber noch nicht gesetzt.

Hugs Frau Ilona habe auch beim Drehbuch mitgewirkt und meint: «Ich freue mich darauf, wenn  es soweit ist und der Film da ist.» Trotzdem sei sie vorsichtig, zu viele hätten das Leben ihres verstorbenen Mannes schon verfilmen wollen. Bereits 1996 wurde Hugs Biografie im Dokumentarstreifen «Andy Hug – Vom Rocky zum Samurai» verarbeitet. Steiger will die Story in seiner Version allerdings «stark fiktionalisieren». Japan, die zweite Heimat des Sportlers, soll trotzdem eine wichtige Rolle spielen. Auch der Name des Films soll schon feststehen: «The Blue Eyed Samurai», Hugs Spitzname.

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Am 17. August 2000 wurde bekannt, dass Andy Hug an Leukämie leidet - sieben Tage später verstarb er.

Von Ramona Thommen am 03.08.2010
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