Hausi Leutenegger «Meine Karriere begann im Puff»

Hausi Leutenegger ist 75, Unternehmer, Multimillionär, Playboy, Olympia-Sieger und Lebemann. Mit der «Schweizer Illustrierten» schaut er zurück auf sein Leben und seine Karriere und sagt: «Jeder Mensch hat irgendwo noch eine dunkle Seite.»
Hausi Leutenegger Olympiasieger Heirat Unternehmer im Puff
© HO

Hausi Leutenegger weiss, wie man unterhält: Mit 75 noch topfit auf dem Vordach seines Unternehmens in Genf.

Mit 75 hat Hausi Leutenegger genug: «Jetzt ist Schluss, ich kann doch als alter Mann nicht mehr den Clown machen», sagt er im grossen Interview mit der «Schweizer Illustrierten». So ganz glauben kann man es ihm aber noch nicht. Wie kein anderer Schweizer steht Leutenegger für ein Leben auf der Überholspur.

Als Unternehmer hat er Millionen verdient. Angefangen habe seine Karriere im Puff, erzählt der Thurgauer Bauernsohn lachend. «Ich vergesse den Tag nicht mehr, ich war ein Jahr in Holland für Bühler Uzwil und habe dort im Luxuspuff gewohnt, führte ein Playboy-Leben und verdiente gutes Geld.» Dort gelandet sei er, weil er zuvor aus dem Hotel geflogen sei. «Ich habe immer eine andere ins Hotel gebracht, bis der Hotelier sagte, das geht nicht.» Im Puff habe er dann Unterschlupf erhalten.

Ein Jahr später kehrte er für seine spätere erste Ehefrau Elfriede in die Schweiz zurück und gründete ein eigenes Montage-Unternehmen. Heute - 50 Jahre später - beschäftigt die Firma 1200 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 100 Millionen Franken jährlich. Er habe immer genug verdient, aber auch Millionen verschenkt, sagt Hausi. «Ich bin eben ein spezieller Millionär.» Trotzdem habe auch er, wie jeder Mensch, ein schlechtes Gewissen. Er habe auch viel gesündigt, auf den Putz gehauen, getrunken und so weiter. «Ich habe auch nicht so gelebt, wie es der Pfarrer Künzli vorgeschrieben hat, aber ich war immer korrekt und nett mit allen Leuten.»

Wie Hausi Leutenegger sein erstes Geld mit Mäuseschwänzen verdiente, wieso er schon mal im Gefängnis war, wie sein erstes Mal war und wieso er nicht Mitglied von «Exit» ist: Die grosse Lebensbeichte im exklusiven Interview mit der «Schweizer Illustrierten» - ab 1. Dezember am Kiosk oder auf Ihrem iPad.

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