«Ignazio bleibt unser Bruder» Die stolzen Schwestern von Bundesrat Cassis

Sie sind extra nach Bern gekommen, um bei der Bundesratswahl dabei zu sein. Und die Fahrt hat sich gelohnt! Die drei Schwestern von Ignazio Cassis über ihren Bruder. Und weshalb sie glauben, dass er sich auch im Bundesrat nicht verändern wird.
Ignazio Cassis Schwestern
© Remo Nägeli

Die Schwestern von Ignazio Cassis vor dem Bundeshaus in Bern: Manuela Caviezel (links), Christine Gerosa (zweite von rechts) und Mirna Cassis (rechts). Dazu Ehefrau Paola Cassis (zweite von links).

Ihr Bruder ist seit heute Bundesrat. Wie fühlt sich das an?
Christine Gerosa: Wir sind sehr stolz.
Manuela Caviezel: Es ist grossartig, einen Bruder zu haben, der es bis in den Bundesrat geschafft hat. Aber klar: Jetzt fängt für ihn die harte Arbeit an.

Hätten Sie das gedacht, als Sie noch Kinder waren?
Mirna Cassis: Nein, nie! Als Kinder haben wir nur ans Spielen gedacht. Und manchmal haben wir gestritten. Aber Politik? Nein!

Gab es irgendwann einen Moment, in dem Sie dachten: Ja, er könnte es in den Bundesrat schaffen?
Manuela Caviezel: Ja! Als er Nationalrat in Bern wurde, haben wir gesehen: Politik ist seine Leidenschaft, sein Leben.
Christine Gerosa:  Er arbeitete Tag und Nacht für die Politik.
Mirna Cassis: Aber er macht das gerne. Für ihn ist es ein Vergnügen.

In seiner Antrittsrede hat er versprochen, auch als Bundesrat der Gleiche zu bleiben. Schafft er das?
Manuela Caviezel: Ich hoffe es. Für ihn selbst.
Christine Gerosa: Ich habe da keine Angst. Schon als Nationalrat ist er für uns der gleiche geblieben.
Mirna Cassis: Wenn wir ihn brauchten, war er immer da. Er bleibt auch als Bundesrat unser Bruder.

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